Auf den Schnabel zu fallen, tut tierisch weh: Das kann ich euch quaken.

Auf den Schnabel zu fallen, tut tierisch weh: Das kann ich euch quaken.

Darum bewundere ich Katzen: Jungkater Fritzi hatte mir und meiner Entenfreundin Klara bei einem Besuch auf dem Bauerhof miaut, dass Katzen, die fallen, meist auf den Pfoten landen. „Meistens, aber eben nicht immer“, miaute Fritzi. „Fällt eine Katze aus großer Höhe auf die Pfoten, überlebt sie das zwar oft, kann sich aber schwer verletzen.“ Zweibeiner haben mit Hochgeschwindigkeitskameras untersucht, was genau passiert, wenn eine Katze mit dem Rücken voraus stürzt. Sie fanden heraus, dass die Tiere als Erstes Kopf und Vorderpfoten in Richtung Boden drehen und dann die Hinterbeine anziehen. Dann rudert die Katze mit dem Schwanz und schafft es so, auch den hinteren Teil ihres Körpers zu drehen – und all das blitzschnell. Damit die Katze Zeit genug für die Drehung hat, sollte die Fallhöhe nicht zu niedrig sein – aber auch nicht zu hoch, sonst droht ein heftiger Aufprall. „Wir landen darum auch mit gestreckten Beinen“, miaute Fritzi. „Und machen dabei einen Buckel. So können wir den Aufprall besser abfedern.“ Über all das müssen Katzen übrigens nicht nachdenken: Dieser Stellreflex, wie man das nennt, ist ein Mechanismus, der im Notfall ganz automatisch abläuft. Eure Paula

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