Scherben bedeuten für uns Enten selten Glück, sondern allenfalls einen blutigen Watschelfuß.

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Scherben bedeuten für uns Enten selten Glück, sondern allenfalls einen blutigen Watschelfuß.

Neulich habe ich allerdings eine Flasche im seichten Wasser am Ufer entdeckt, die noch ganz war. Neugierig watschelte ich zusammen mit Ente Klara näher. „Schau mal, da steckt ein Zettel drin“, quakte ich. „Ich glaube, das ist eine Flaschenpost.“ Ich wollte unbedingt wissen, was auf dem Zettel steht. „Vielleicht kommt sie einmal in die große Flaschenpost-Sammlung in Hamburg“, quakte ich. Zweibeiner haben dort mehr als 660 Flaschen im Archiv des „Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie“ zusammengetragen. Auf der Internetseite dieses Amtes habe ich eine spannende Geschichte entdeckt. Sie handelt von einer Flaschenpost, die im Januar 2018 in Australien, am Strand gefunden wurde. „Die Flasche war 126 Jahre zuvor von einem deutschen Segelschiff ins Meer geworfen worden“, quakte ich. „Dieses Schiff hieß genau wie ich: Paula.“ Die Zweibeiner hatten noch mehr Flaschen mit Nachrichten ins Meer geworfen. Sie wollten damit Meeresströmungen untersuchen und haben auf den Zetteln in den Flaschen genau notiert, wo sie diese ins Meer geworfen haben. Morgen verrate ich euch, welche Nachricht in unserer Flaschenpost war! Eure Paula

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