Feuer bei Schechen: Ein Imbisswagen ist komplett ausgebrannt, die Besitzerin schwer verletzt

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Wegen der Gasflaschen im Imbisswagen bestand Explosionsgefahr.

Beim Versuch, ihren in Brand geratenen Imbisswagen zu löschen, verletzte sich eine 52-Jährige so schwer, dass sie in eine Spezialklinik gebracht werden musste. Der Imbisswagen brannte vollständig aus. Nun ermittelt die Kriminalpolizei Rosenheim zur Brandursache.

Update 26. Juni, 12 Uhr: 

Frau verletzt sich beim Löschversuch doch schwer

Pressemeldung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd

SCHECHEN, LKR. ROSENHEIM. 

Am Donnerstagvormittag, 25.06.2020, gegen 11:30 Uhr, befuhr eine 52-jährige Einheimische mit ihrem Imbisswagen die Ortsverbindungsstraße von Haidach in Richtung Heiming im Landkreis Rosenheim. Die Frau blieb in einem Waldstück kurz stehen und verließ das Fahrzeug. Als sie kurze Zeit später zu diesem zurückkam, stand der Wagen in Flammen.

Bei Löschversuchen mit einem im Fahrzeug befindlichen Feuerlöscher zog sich die 52-Jährige so schwere Verletzungen zu, dass sie im Laufe des Tages in eine Spezialklinik eingeliefert werden musste. Die von einem zufällig hinzugekommenen Ersthelfer alarmierten Einsatz-und Rettungskräfte konnten das Ausbrennen des Imbisswagens nicht mehr verhindern. Der Sachschaden beläuft sich nach einer ersten Schätzung auf ca. 70.000 Euro.

Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kripo Rosenheim übernahmen umgehend die ersten Ermittlungen zum Brandausbruch, die in weiterer Folge vom Fachkommissariat 1 der Kripo geführt werden. Bislang können noch keine Angaben zur Ursache getätigt werden.

Zeugen gesucht

Zeugen, die an dem Fahrzeug vorbeifuhren, als es möglicherweise noch nicht brannte oder auch schon qualmte, bzw. die sonst sachdienliche Hinweise geben könnten, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.


Udpate 25. Juni, 18 Uhr: 

Problem: Zu wenig Löschwasser 

Aus bislang unbekannter Ursache ist am Donnerstagmittag, den 25. Juni, in einem Waldstück bei Schechen ein Imbisswagen in Feuer geraten und völlig ausgebrannt. Eine Frau, die den Wagen gefahren hatte, wurde dabei leicht verletzt. Die Schadenshöhe liegt nach Informationen der OVB-Heimatzeitungen im höheren fünfstelligen Bereich. Nach Angaben von Christoph Grebl, Einsatzleiter der Feuerwehr Hochstätt, brannte der Imbisswagen bereits lichterloh, als die Rettungskräfte gegen 11.45 Uhr auf der Waldstraße im Schechener Ortsteil Haidach eintrafen. 

Als Problem bei der Bekämpfung des Feuers entpuppten sich jedoch nicht die im Fahrzeug gelagerten Propangasflaschen, die laut Grebl für derartige Unglücksfälle über ein Sicherheitsventil verfügen, sondern die begrenzte Menge an Wasser, die die Feuerwehren aus Hochstätt und Tattenhausen im Tank mitführen konnten. So wurde das Fahrzeug zunächst mit Schaum gelöscht, ehe die die Brandbekämpfer eine über 600 Meter lange Wasserleitung zum nächsten Hydranten legen mussten. „Anschließend konnten wir den Brandherd mit dem Wasser herunterkühlen, damit auch später keine Gefahr mehr durch Glutnester bestand“, sagte Grebl gegenüber den OVB-Heimatzeitungen. 

Zur Brandursache gibt es nach Angaben einer Sprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd noch keine Erkenntnisse. Auch zur Frau, die das Fahrzeug gefahren hatte und sich beim Brand leicht verletzte, konnte die Polizei noch keine genaueren Angaben machen. mw

Update 14.30 Uhr:. 

Imbisswagen ausgebrannt

Wie unser Report vor Ort meldet, soll es sich bei dem Feuer um einen brennenden Imbisswagen gehandelt haben. Das Fahrzeug brannte komplett aus. Wie es zu dem Feuer gekommen war, hat die Polizei noch nicht bekannt gegeben. 

13.30 Uhr: 

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Rosenheim

Eine Person leicht verletzt

Aktuell ist in einem Waldstück, Bereich Haidach, der Gemeinde Schechen ein Brand ausgebrochen. Die Rettungskräfte sind vor Ort, aktuell ist eine leicht verletzte Person zu beklagen.

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Da auch Gasflaschen in dem Gebäude gelagert werden, besteht im Nahbereich ein entsprechendes Gefahrenpotenzial. Die Ursache bzw. näheren Umstände sind noch nicht bekannt, sämtliche Rettungskräfte sind im Einsatz vor Ort.

Aktuell besteht für die umliegende Bevölkerung keine Gefahr. 

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