„Schau mal, Paula“, sagte eine Zweibeinerin, als ich gestern in die Zeitungsredaktion gewatschelt bin.

„Schau mal, Paula“, sagte eine Zweibeinerin, als ich gestern in die Zeitungsredaktion gewatschelt bin.

„Das ist doch was für dich!“, sagte sie und gab mir ein Buch. „Auf der Titelseite ist ein Bild von Waschbär Waldemar.“ Tatsächlich, ich sah die Zeichnung eines Waschbären. Anders als mein Freund Waldemar war der aber blau und wusch sich in einem Waschzuber. Waldemar würde das nicht im Traum einfallen. Als ich in dem Buch blätterte, verstand ich, wie dieser Waschbär zu seinem blauen Pelz gekommen war. „Das ist ja ein Malbuch“, quakte ich – und darin können kleine Künstler einen Waschbären eben auch blau anmalen. Genau gequakt war es mehr als ein Malbuch. Zu den Bildern von Tieren, die wie der Trompetenschwan oft lustige Namen hatten, gab es kurze Texte. So fand ich heraus, dass der Trompetenschwan aus Nordamerika nicht so musikalisch ist, wie ich erst gedacht hatte. Kann er seinen schwarzen Schnabel nicht halten, klingt das aber wie eine Trompete. Das lustige Malbuch heißt übrigens „Fantatiere“, ist in der Reihe „Sowas!“ im Verlag „Edition Riedenburg“ erschienen und kostet 19,90 Euro. Es wird vom Naturschutzbund Österreich empfohlen – obwohl sich einige Fantasietiere hineingemogelt haben. Eure Paula

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