„Sabine“ hat nicht nur Waldkauz Ulrichs Gefieder kräftig durchgepustet.

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„Sabine“ hat nicht nur Waldkauz Ulrichs Gefieder kräftig durchgepustet.

Der Sturm lieferte uns Tieren reichlich Schnatterstoff. „Eines verstehe ich nicht“, quakte meine Entenfreundin Klara. „Wie sind die Zweibeiner darauf gekommen, einem Sturm einen Namen zu verpassen?“ Ulrich streckte seine Flügel. „Weil es praktisch ist“, krächzte er. „Zumindest für Zweibeiner, die bei einem Wetterdienst arbeiten und daher besonders viel über Stürme reden. So weiß jeder sofort, von welchem Sturm gerade die Rede ist.“ Die Idee dazu hatten wohl erstmals Zweibeiner in den USA. Dort fingen Menschen schon vor fast 100 Jahren an, Stürmen Namen zu geben. Ulrich verriet uns auch, dass bei uns in Deutschland nicht nur Stürme Namen bekommen: Seit fast 70 Jahren gibt das „Institut für Meteorologie“ der Freien Universität Berlin, sogequakten Hoch- und Tiefdruckgebieten Namen. Hochs und Tiefs sind Gebiete mit hohen oder eben niedrigem Luftdruck. Heuer haben übrigens alle Tiefs Frauennamen, die Hochs tragen Männernamen. Nächstes Jahr wird getauscht. Wer einem Hoch oder Tief seinen Namen geben will, kann Wetterpate werden. 299 Euro plus Steuern kostet ein Hoch, ein Tief gibt’s für 199 Euro – weil es meist kürzer anhält. Eure Paula

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