Coronavirus greift in Bayern weiter um sich, Nockherberg abgesagt – alle Infos aus der Region

Coronavirus - Nürnberg
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01.03.2020, Bayern, Nürnberg: Auf dem Gelände des Klinikum Nürnberg Nord steht ein Fahrzeug des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) für den Intensivtransport. Bei der Ehefrau des Mannes aus Nürnberg, dessen positiver Befund auf den Coronavirus am 28.02.2020 von den Behörden in Baden-Württemberg bekanntgegeben worden war, wurde ebenfalls der Coronavirus diagnostiziert. Sie befindet sich nun mit ihren Kindern im Klinikum Nürnberg auf der Isolierstation. 

Die Ansteckungswege des Coronavirus sind nicht mehr lückenlos zurückverfolgen. Daher werden auch in der Region immer mehr Maßnahmen ergriffen.  

Update 6. März 18.30 Uhr: 

Corona-Alarm am Grenzübergang Kiefersfelden

Kiefersfelden – Im Rahmen ihres Auftrags, illegale Einreisen in die Bundesrepublik zu verhindern, stoppte die Bundespolizei am Freitag um 6 Uhr am Grenzübergang Kiefersfelden einen aus Osnabrück stammenden Reisebus. Und plötzlich wurde die Routinekontrolle ein Fall für die Gesundheitsbehörden im Landkreis Rosenheim und Osnabrück. 

Grund: Einige der Kinder wiesen Krankheitssymptome auf, die eine Ansteckung mit dem Corona-Virus nicht gänzlich unwahrscheinlich machten. Nicht zuletzt, weil ein Arzt an Bord war, durfte die Schülergruppe die Heimreise nach Osnabrück antreten. Dem Kenntnisstand von Pressesprecher Rainer Scharf nach kamen die Kinder vom Skiurlaub in Südtirol.


Update 6. März 15.20 Uhr: 

Südtirol ist Risikogebiet

Informationen aus dem bayerischen Gesundheitsministerium:

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Freitag über die aktuelle Entwicklung bei dem neuartigen Coronavirus informiert. Nun wird auch Südtirol als Risikogebiet genannt. In Italien gehören dazu außerdem die Region Emilia-Romagna, die Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien. Personen, die innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr aus Südtirol Coronavirus-Symptome entwickeln, sind auch als begründete Verdachtsfälle einzustufen. 

Schulkinder, die sich in den letzten 14 Tagen in Südtirol aufgehalten haben, sollen nächste Woche zu Hause bleiben.

Coronavirus: Das passiert bei Verdachtsfällen

Bei einem begründeten Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion sollte man sich telefonisch an den Hausarzt oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 wenden. Wer in Italien mit einem Coronavirus-Erkrankten persönlichen Kontakt hatte, sollte sich umgehend an sein Gesundheitsamt wenden.

Bayerns Coronavirus-Krisenstab hat zudem Empfehlungen für Schulen im Freistaat festgelegt. Demzufolge soll eine Schule geschlossen werden, wenn dort ein bestätigter Coronavirus-Fall aufgetreten ist. Wenn nur ein begründeter Verdachtsfall vorliegt, soll die Klasse der betroffenen Schülerin oder des betroffenen Schülers zu Hause bleiben. Die Dauer dieser Maßnahmen ist vom konkreten Einzelfall abhängig.

Schutz der Bevölkerung vor Coronavirus-Infektionen

Gesundheitsministerin Huml betonte ferner mit Blick auf den Umgang mit Veranstaltungen: "Wir folgen den medizinischen Empfehlungen des bayerischen Coronavirus-Krisenstabs. Dies gilt auch für eine Veranstaltung wie den Starkbieranstich auf dem Nockherberg."

Update 6. März, 12 Uhr:

Coronavirus: 79 Fälle in Bayern

In Deutschland sollen aktuell mehr als 400 Menschen mit dem Coronavirus infiziert sein. In Bayern gibt es laut Gesundheitsamt seit Donnerstag, den 27. Februar 2020, insgesamt 73 neue bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern (Stand: 5. März 2020, 18:00 Uhr), in der Region ist kein weiterer Fall bekannt geworden.

Der eingerichtete Coronavirus-Krisenstab Bayerns empfiehlt allen lokalen Behörden und Veranstaltern, unverzüglich die Prinzipien des RKI für die Risikobewertung anzuwenden.

Finden Sie hier: Einen Blick auf den Umgang mit dem Coronavirus in Mühldorf und Rosenheim

Starkbierfest ja, Nockerherberg nein

Dutzende Schüler in Bayern müssen vorsorglich zu Hause bleiben. Die Starkbierfeste in Rosenheim und Haag finden allerdings statt. V iele andere Veranstaltungen in der Region wurden abgesagt.

Aufgrund des Coronavirus entfällt auch das Politiker-Derblecken auf dem Münchner Nockherberg. Das hat die Brauerei am Freitag verkündet.

Experten gehen davon aus, dass die Verbreitung nun immer schneller voranschreiten wird. 

Ein Großteil der Bevölkerung werde sich noch anstecken, befürchtet etwa Kassenarztpräsident Andreas Gassen.

Update 4. März, 14.15 Uhr: 

Pflegepersonal wird auf Mehrarbeit vorbereitet

Das Bundesministerium für Gesundheit hat auf Twitter darauf hingewiesen, dass Minister Jens Spahn den Krankenhäusern in Deutschland heute in einem Brief mitgeteilt hat "dass die Vorgaben für Pflegepersonaluntergrenzen derzeit ausgesetzt werden können". 

Trotz einer möglichen Mehrbelastung in den Krankenhäusern soll so die medizinische Versorgung sicher gestellt werden. 

Dass dies auf dem Rücken des Pflegepersonals geschehen soll, stößt im Netzwerk auf wenig Gegenliebe. So schreibt Twitter-User EarlyTwix: "und wo ist der Gefahrenbonus für die Menschen im Gesundheitswesen, die jetzt ihre Gesundheit riskieren sollen, um in einem an die Wand gefahrenen System zu retten was zu retten ist?" und User DirkJahnke befürchtet gar: "Damit wurde ja formell der Notstand ausgerufen. Ab jetzt nehmen wir aufgrund der Lage die zusätzliche Gefährdung von Personal und Patienten in kauf und zwar allen. Hut ab, JensSpahn"

Laut Ministerium soll aber auch Arbeit wegfallen: Von Dokumentationsaufwand und Auflagen in der Pflege wolle man die Krankenhäuser "bis auf weiteres" entlasten. 

Update 4. März, 13.16 Uhr

Jens Spahn gibt Regierungserklärung zum Coronavirus in Deutschland

"Aus der Corona-Epidemie in China ist eine weltweite Pandemie geworden", sagt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn aktuell in einer Regierungserklärung im Deutschen Bundestag. In Deutschland seien aktuell 240 Fälle dokumentiert.

Seit vergangener Woche befinde sich Deutschland in einer neuen Lage. Bis dahin konnte man alle Infektionen mit dem Coronavirus den Auslöser zurückverfolgen. Das sei jetzt nicht mehr der Fall. Dennoch habe man durch die bisherigen Maßnahmen wertvolle Zeit gewonnen. Durch die wissenschaftliche Untersuchung wisse man nun mehr über das Virus als noch zu Anfang des Ausbruchs in China.

Spahn appelliert: "Mit einem kühlen Kopf können wir Herausforderungen am besten bewältigen. Das gilt auch für den Umgang mit dem Coronavirus." Man solle sich aus zuverlässigen Quellen informieren. Er nennt das Portal infektionsschutz.de, das von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung betrieben wird. Dort gebe es sachliche Informationen zum Coronavirus und zur aktuellen Lage.

Seit 4. März, 11 Uhr, gelte in Deutschland eine Ausfuhrbeschränkung für medizinische Schutzausrüstung für das Coronavirus, sagt Spahn. Man müsse außerdem überdenken, wie abhängig man sich bei der Beschaffung solcher Ausrüstung von einem einzigen Land mache.

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Update 2. März, 15.50 Uhr:

Im Interview mit den OVB Heimatzeitungen bestätigt Dr. Wolfgang Hierl vom Staatlichen Gesundheitsamt Rosenheim, dass Experten davon ausgehen, dass sich das Virus weiter ausbreiten wird und "auch in der Region weitere Erkrankungsfälle folgen werden". 

Lesen Sie hier: Coronavirus-Ausbruch in deutschem Gefängnis? Gelände abgeriegelt - Fatale Auswirkungen für Insassen

Man versuche, die Dynamik bis in die warme Jahreszeit zu verlangsamen, in der in der Regel weniger Infektionen stattfinden. 

„Das RoMed Klinikum Rosenheim hat zwei Zimmer reserviert für Quarantäne-Fälle“ – inklusive geeigneter Schutzausrüstung. 

Man müsse sich nichts vormachen, sagt Dr. Hierl aber auch. Engpässe zum Beispiel in Sachen Schutzkleidung seien dann möglich und wahrscheinlich, sollte die Ausbreitung des Virus schnell voranschreiten. 

Wie gefährlich ist das Corona-Virus?

Die Antwort auf die Frage, wie viele Menschen, die an dem Virus erkrankt sind, sterben, muss Dr. Hierl offen lassen. Demnach liege die „Mortalität“ in China derzeit bei 3,4 Prozent, außerhalb des Landes bei rund 1,7 Prozent.

Was man bedenken müsse, so Dr. Hierl: „Wir wissen natürlich nicht genau, wie weit sich das Virus wirklich ausgebreitet hat!" 

Experten gehen demnach davon aus, dass die eigentliche "Durchseuchung" deutlich höher sei.

Coronavirus - Labortests

Das Rosenheimer Gesundheitsamt habe bis heute rund 10 Mal Abstriche von Verdachtsfällen auf Coronavirus testen lassen, das RoMed Klinikum mindestens ebenso häufig, so Dr. Hierl.

Hierl antwortet auf die Frage, ob eine Schließung aller Schulen „sicherheitshalber“ eine Option sei:„Ein Null-Risiko gibt es nicht.“ Akut stünden Schließungen jedoch in keinem Verhältnis zur Ausbreitung des Coronavirus.

In Vorbereitung sei derzeit aber eine ministerielle Weisung, die klären soll, welche Schüler aus einem Urlaub in Risikogebieten von Schulen und Kindertageseinrichtungen fern bleiben sollen. 

Kinder, die in den Ferien in Risikogebieten waren, sollen vorsichtshalber 14 Tage nicht die Schulen besuchen. Dies, so Dr. Hierl, gelte nun auch für Kindertagesstätten.

Es gebe auch Überlegungen, Großveranstaltungen und insbesondere Messen, auf denen Aussteller aus Risikogebieten vertreten seien, aufzuheben. Dies sei jedoch derzeit noch nicht spruchreif.

Tipps vom Gesundheitsamt

  • Halten Sie sich von offensichtlich Kranken fern
  • Niesen und husten Sie niemanden an und halten auch Sie sich von Menschen fern, wenn Sie Erkältungssymptome zeigen
  • Hände sind der Übertragungsweg Nummer eins – daher: Waschen Sie sich die Hände regelmäßig

Update 14.40 Uhr:

Coronavirus: Getestet wird nur in begründeten Verdachtsfällen

Dr. Wolfgang Hierl sagt, dass die Symptome eines Coronavirus tarsächlich schwer zu erkennen seien. 

Derzeit gehe man erst dann von einem Verdachtsfall aus, wenn die von Atemwegssymptomen betroffene Person sich in einem Risikogebiet aufgehalten oder Kontakt mit Infizierten gehabt habe. 

In diesem Fall sind Ärzte angewiesen, einen Rachenabstrich zu machen. 

Bestenfalls solle dieser einer telefonischen Abklärung folgen, damit die Personen nicht in öffentlichen Einrichtungen andere Menschen anstecken. 

Wichtig, so Dr. Wolfgang Hierl vom Staatlichen Gesundheitsamt Rosenheim: Es gibt keinen "Freitest". Getestet würde nur in begründeten Verdachtsfällen. 

Update 14.20 Uhr:

Bettina Bauer von der Abteilung für Öffentliche Sicherheit und Ordnung spricht über die örtliche Koordinierungsgruppe, die Behörden von Gesundheitsämtern bis hin zur Polizei umfasst. Die Gruppe tausche sich seit kurzem über alle möglichen Szenarien aus, die die Ausbreitung des Virus bedeuten könnte. 

Dritte und "schlimmste Stufe" wäre eine flächendeckende Infektion. 

Auch über schnelle Erreichbarkeiten und Ansprechpartner haben sich die Behörden laut Bauer ausgetauscht.

Update 14.15 Uhr:

Wie Dr. Wolfgang Hierl vom Staatlichen Gesundheitsamt Rosenheim sagt, empfehle das Robert Koch Institut derzeit, Verdachtsfälle möglichst früh abzusondern und deren Kontaktpersonen zu identifizieren. 

Ärzten fehlt Schutzausrüstung

Das Gesundheitsamt habe frühzeitig begonnen, Kliniken und Ärzte über das korrekte Vorgehen zu informieren. 

Niedergelassene Ärzte beklagten jedoch, dass es einen Mangel einen Schutzausrüstungen gebe. 

Coronavirus: Risikogruppen in der Region Rosenheim

Besonders Reiserückkehrer aus Risikogebieten, zum Beispiel in Italien, sollen vermehrt auf Krankheitssymptome achten. Bei auftretenden Symptomen müsse sofort das Gesundheitsamt kontaktiert werden.  

"Dies Situation entwickelt sich sehr dynamisch", sagt Dr. Hierl. Wenn sich der Erreger weltweit ausbreite, sei es am Robert-Koch-Institut, die derzeitige Strategie zur Eindämmung zu hinterfragen. Möglich wäre dann zum Beispiel, von einer möglichen Erkrankung gefährdete Gruppen besonders zu schützen.

Aktuelle Fallzahlen

Weltweit seien über 89.000 Menschen infiziert, davon rund 80.000 in China. 

150 Fälle gebe es in Deutschland, 25 davon in Bayern. 

Update 2. März, 14 Uhr: 

Michael Fischer, Sprecher des Landratsamts sagt, dass die Pressekonferenz einberufen worden sei, weil sich die Anfragen aus der Bevölkerung zum Corona-Virus massiv häuften und die Fragen häufig wiederholten.

Das Risikogebiet habe sich verändert, die Ausbreitung des Virus sei im Fluss – und ein Ende noch lange nicht in Sicht.

Coronavirus-Erkrankter aus dem Kreis Rosenheim meldete sich selbst beim Gesundheitsamt

Dr. Wolfgang Hierl vom Staatlichen Gesundheitsamt Rosenheim sagt, ein 55-Jähriger aus dem Landkreis Rosenheim sei positiv auf das Virus getestet worden. 

Der Mann war vom 22.-26. Februar im Urlaub in Südtirol. Er habe sich bei einem Freund angesteckt und sei sehr umsichtig gewesen, als er von dessen Infektion erfahren habe. Er habe von sich aus das Gesundheitsamt Rosenheim kontaktiert.  

Er werde derzeit täglich vom Gesundheitsamt angerufen und müsse unter anderem täglich seine Körpertemperatur messen. Wenn weitere Symptome auftreten, werde er in Quarantäne ins Gesundheitsamt gebracht. 

Dass ein Erkrankter wie der Mann aus dem Landkreis Rosenheim in häuslicher Quarantäne sei, sei ein Novum und bliebe die Ausnahme, so Dr. Hierl. 

Man hoffe, so Dr. Hierl, dass dem Erkrankten keine Folge-Infektionen folgten. 

Update 2. März, 10.30 Uhr

Pressekonferenz in Rosenheim mit neuen Informationen zum Coronavirus

Zum aktuellen Coronavirus-Fall im Landkreis Rosenheim gibt das Landratsamt Rosenheim am Montag, 2. März, ab 14 Uhr eine Pressekonferenz. Wir berichten an dieser Stelle live.

Dabei sein werden der Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes, Dr. Wolfgang Hierl und Bettina Bauer, die Leiterin der Abteilung Öffentliche Sicherheit und Ordnung.

Bundespressekonferenz in Berlin zum Thema Coronavirus

Am Montagvormittag gab es in Berlin eine Pressekonferenz mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zur aktuellen Entwicklung in Sachen Coronavirus.

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Die Erstmeldung zum Coronavirus-Fall im Landkreis Rosenheim

Landkreis Rosenheim – In Bayern gibt es acht neue Fälle von Coronavirus-Erkrankungen. Das meldet das Bayerische Gesundheitsministerium. Bei drei am Samstagnachmittag in Oberbayern gemeldeten Fällen handelt es sich unter anderem um eine Person aus dem Landkreis Rosenheim. Nähere Angaben zur betroffenen Person selbst und oder zum Wohnort macht das Ministerium nicht. Die anderen beiden betroffenen kommen aus München beziehungsweise dem Landkreis Ebersberg.

Die Informationen über die neuen Fälle machte das Ministerium am Sonntagmittag bekannt. Unter den Coronavirus-Fällen ist auch eine Erkrankte aus Mittelfranken. Es handelt sich um die Ehefrau des Mannes aus Nürnberg, dessen positiver Befund am Freitag vom baden-württembergischen Sozialministerium bekannt gegeben worden war. Dieser war am Freitag im Städtischen Klinikum Karlsruhe stationär aufgenommen worden. Die Frau befindet sich im Klinikum Nürnberg auf Isolierstation.

Wie das Landratsamt Rosenheim meldet, befindet sich der oder die Coronavirus-Erkrankte aus der Region in häuslicher Quarantäne.

Coronavirus: Gesundheitsamt trifft Vorkehrungen

Schon bevor die Bestätigung des neuen Falles kam, hatte das Rosenheimer Gesundheitsamt sich auf die aktuelle Lage eingestellt. Schüler, die in den Faschingsferien in einem Coronavirus-Risikogebiet waren, sollen am Montag vorsorglich nicht zur Schule kommen.

Die Liste der Risikogebiete ist auf der Homepage des Robert Koch-Instituts zu finden. Aktuell umfasst sie, neben den genannten Regionen in Norditalien, in China die Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan) und die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo, Taizhou in der Provinz Zhejiang, im Iran die Provinz Ghom und in Südkorea die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang).

Derweil steigt in der Bevölkerung offenbar die Sorge vor einer größeren Ausbreitung des Coronavirus'. In fast allen Apotheken in der Region sind Mundschutzmasken ausverkauft. Das betrifft den Landkreis Rosenheim ebenso wie den Landkreis Mühldorf.

Wie es sich anfühlt, unter Coronavirus-Verdacht zu stehen, erlebten vor einigen Tagen zwei Frauen aus dem Landkreis Rosenheim. Sie waren der Auslöser dafür, dass ein Eurocity von Italien nach Deutschland gestoppt wurde, weil ein Zugbegleiter bei ihnen Grippesymptome bemerkt hatte. Der Coronavirus-Verdacht bei den Frauen war letztlich unbegründet.

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