Ein richtiger Vogel muss fliegen können: So denken viele meiner gefiederten Verwandten am See.

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Ein richtiger Vogel muss fliegen können: So denken viele meiner gefiederten Verwandten am See.

Das liegt wohl daran, dass sie nie einen Strauß gesehen haben: Dieser Vogel kann sehr schnell laufen. Ebenso der Emu, der in Australien daheim ist. Auch die Zweibeiner rätselten lange, was es mit diesen Vögeln auf sich hat. Dabei ist ihnen aufgefallen, dass die bekanntesten flugunfähigen Vögel auf der Südhalbkugel der Erde leben – in Afrika und Australien. Aber wie sind sie dahin gekommen, da sie ja nicht fliegen können? Um das Rätsel zu lösen, haben Zweibeiner das Erbgut der Tiere untersucht. Demnach lebten auf Madagaskar, einer Insel nahe dem afrikanischen Festland, einst Elefantenvögel, die heute aber ausgestorben sind. Sie sind mit den Kiwis – das sind Vögel auf der fernen Insel Neuseeland – viel enger verwandt als mit dem Vogel Strauß in Afrika. Die Erklärung: Die Vorfahren heutiger flugunfähiger Vögel konnten noch fliegen. Doch bei ihren Nachkommen bildeten sich die Flügel zurück – weil sie so, wie sie lebten, nicht mehr fliegen mussten und fliegen viel Energie kostet. Einige Vögel gaben das Fliegen darum ganz auf – darunter Hühner- und Gänsevögel, aber auch Rallen. Wie etwa die Atlantisralle, von der ich schon gequakt habe. Eure Paula

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