Es war richtig kalt.

Es war richtig kalt. Agnes, Karla und ich kuschelten ganz eng.

Da tauchte der stachelige Igel Egon auf. Der Miese-Igel hat meist ziemlich schlechte Laune. „Müsst ihr jetzt schon kuscheln? Der Winter hat noch nicht mal angefangen“, sagte er. Typisch Egon. Wenn er mal was sagt, ist es gemein. „Bis in fünf Monaten, ihr Schnatterenten!“, rief er noch und verschwand. „Verreist Egon in wärmere Gefilde?“, fragte ich.

„Paula, weißt du denn nicht, was Igel im Winter machen?“, quakte Agnes. Ich schüttelte meine Federn. Die Mädels erklärten mir: „Igel halten in der kalten Jahreszeit Winterschlaf. Damit sind sie die einzigen Insektenfresser, die das machen.“ Da musste ich einquaken und fragen, wieso?

„Wenn dir mit deinen Federn schon kalt ist, überlege doch mal, wie kalt dem Egon erst wird. Der hat ja nur die Stacheln. Und zu essen gibt es im Winter auch nichts für ihn. Vor dem Winterschlaf isst er richtig viel, um sich ein Fettpolster zuzulegen. Kugelrund legt sich Egon dann in sein Nest. Das muss vor Kälte und Wetter geschützt sein. Er soll sich da ja für Monate wohlfühlen. Im März wacht Egon wieder auf.“ Interessant, dachte ich. Vielleicht hat er endlich mal gute Laune, wenn er ausgeschlafen ist ... Eure Paula

Kommentare