UMGESTALTUNG FREISINGER DOMBERG

Rettung in letzter Minute

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Claudia MöllersSie erreichen die Autorin unterClaudia.Moellers@ovb.net

Das war eine Entscheidung um fünf Minuten vor zwölf: Gerade noch rechtzeitig hat der Freisinger Stadtrat die Kurve bekommen, um ein Jahrhundertwerk für die Domstadt zu retten.

Bekanntlich hat das Erzbistum München und Freising mit dem Domberg, bei dessen Gebäuden es an allen Ecken und Enden bröckelt, große Pläne: Einen dreistelligen Millionenbetrag will die Kirche investieren, um das Diözesanmuseum zu modernisieren und das Kardinal-Döpfner-Haus als Bildungszentrum des Erzbistums auf Vordermann zu bringen. Auch die Domsingschule und die Dombibliothek werden modernisiert. Sogar ein Café ist geplant. Der Domberg wird nach diesen Investitionen zu einem Bildungsmagneten werden. Dazu soll auch die bessere Anbindung beitragen.

Seine Pläne hatte das Erzbistum frühzeitig und umfassend präsentiert. Dass sich plötzlich der Stadtrat wegen eines einzelnen Turmes gegen den großen Wurf gestellt hatte, konnte in der kirchlichen Verwaltung in München keiner verstehen. Die Planer hatten sich schon ernsthaft auf die Suche nach alternativen Plätzen für ein Diözesanmuseum umgesehen. Und das waren offenbar nicht nur leere Drohungen. Freisings Stadträte haben das in letzter Minute begriffen. 2024 soll der Domberg neu erstrahlen. Weit über Freising hinaus.

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