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Wintersport

Rekordsaison am Zentrum Götschen: Unzählige Wettkämpfe an den 125 Skitagen

Beim „Finale dahoam“ gewann Ramona Hofmeister die große Kristallkugel für den Sieg im Gesamtweltcup zum zweiten Mal in Folge.
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Beim „Finale dahoam“ gewann Ramona Hofmeister die große Kristallkugel für den Sieg im Gesamtweltcup zum zweiten Mal in Folge.
  • VonHelmut Wegscheider
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So etwas hat es seit Bestehen des Trainingszentrums am Götschen – seit 1998 – noch nie gegeben. Schuld daran war sicher mit die Corona-Situation, aber auch der lange nicht enden wollende Winter in diesem Jahr.

Bischofswiesen – An 125 Skitagen vom 7. Dezember bis 18. April wurden viele hunderte Trainingseinheiten durchgeführt, dazu kamen zahlreiche Wettkämpfe vom Snowboard-Wweltcup, Europacup alpin und Big Air Damen und Herren, Deutsche Meisterschaft alpin bis hin zu den verschiedenen FIS-Rennen.

Die Voraussetzungen dafür wurden bereits Anfang Dezember geschaffen. Ein umfangreiches Hygienekonzept musste ausgearbeitet werden – bei allen Veranstaltungen durften nur Sportler und Betreuer mit einem negativen Test auf das Gelände. Erfreulich, dass kein einziger Corona-Fall in der abgelaufenen Wintersaison am Götschen auftrat.

Ramona Hofmeister sorgte für das Highlight

Das Highlight war das Snowboard-„Finale dahoam“ mit dem Gewinn der großen Kugel für die Weltcup-Gesamtwertung durch Lokalmatadorin Ramona Hofmeister. Die Bischofswieserin setzte neue Maßstäbe im Snowboardsport und verteidigte ihren Gesamtsieg aus dem Vorjahr. Als Zugabe kam noch die kleine Kugel für den Parallel-Riesenslalom hinzu.

Ein weiterer Höhepunkt war die Deutsche Meisterschaft alpin, die der SC Starnberg nicht wie geplant in Seefeld ausrichten konnte, sondern bei strahlendem Sonnenschein auf den Götschen ausweichen durfte. Die Bedingungen waren für Ende März sensationell und mit der Live-Übertragung der Rennen (Slalom und Riesenslalom) konnte man neue Maßstäbe setzen.

Auch für die Kinder war einiges geboten

Doch auch alle anderen Veranstaltungen, von denen viele ursprünglich nicht geplant waren, wurden bestens abgewickelt. Oftmals waren kurzfristige Entscheidungen notwendig, um Rennen durchzuführen, das gelang nur durch eingespieltes Personal und jahrelange Erfahrung.

Zum Abschluss gab es noch ein Crossrennen für Kinder und Schüler am kleinen Lift, bei dem Snowboarder und Skifahrer gemeinsam teilnehmen durften und riesigen Spaß hatten. Vor allem beim abschließenden „Water Slide Contest“ ging es noch ein mal richtig zur Sache.

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