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Verdacht auf fahrlässige Tötung

Vier Tote und 19 Verletzte bei Brand in Reisbach - das ist der aktuelle Ermittlungsstand

Vier Tote bei Brand in Mehrfamilienhaus
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Feuerwehrleute stehen vor einem Haus in Reisbach im niederbayerischen Landkreis Dingolfing-Landau. Drei Frauen und ein frühgeborenes Baby sind hier bei einem Brand ums Leben gekommen.

Nach einem verheerenden Brand mit vier Todesopfern dauern die Ermittlungen in Niederbayern weiter an.

Reisbach - Die Ermittlungen nach dem Brand mit vier Toten in Niederbayern dauern an. Im Fokus steht dabei die Frage nach der Brandursache, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Feuer durch eine nicht ausgeschaltete Herdplatte ausgelöst worden sein könnte.

Bei dem Brand am frühen Samstagmorgen in Reisbach (Landkreis Dingolfing-Landau) starben drei Frauen im Alter von 20, 55 und 78 Jahren. Die 20-Jährige war hochschwanger. Das Kind wurde durch einen Notkaiserschnitt entbunden, konnte jedoch nicht gerettet werden. Laut Polizei wurden außerdem 17 Bewohner und zwei Feuerwehrleute verletzt.

Gegen einen Bewohner des Mehrparteienhauses wird wegen Verdacht auf fahrlässige Tötung und fahrlässige Brandstiftung ermittelt. Einen von der Staatsanwalt gegen den Mann beantragten Haftbefehl hat das Gericht nicht erlassen. Es sah keine Fluchtgefahr.

Das Unglück hatte in dem 8000-Einwohner-Ort in Niederbayern große Bestürzung ausgelöst. Zahlreiche Menschen boten den Angehörigen der Opfer und den weiteren Bewohnern des Hauses Hilfe an. Das Gebäude kann wegen statischer Probleme nicht betreten werden.

dpa

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