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Nächster Sturm trifft Region

Orkanböen bis zu 120 km/h: So geht es mit „Antonia“ am Montag weiter

Ein Feuerwehrmann zersägt einen Baum der beim Sturm Antonia auf ein Auto gestürzt ist. Das Sturmtief „Antonia“ fegt mit hoher Geschwindigkeit über Baden-Württemberg hinweg.
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Ein Feuerwehrmann zersägt einen Baum der beim Sturm Antonia auf ein Auto gestürzt ist. Das Sturmtief „Antonia“ fegt mit hoher Geschwindigkeit über Baden-Württemberg hinweg.
  • Martina Hunger
    VonMartina Hunger
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  • Max Partelly
    Max Partelly
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Landkreis - Die Serie heftiger Stürme über weiten Teilen Deutschlands ist in der Nacht weitergegangen. Sturmtief „Antonia“ sorgte erneut für schwere Sturmböen. Auch in Bayern hatte man sich darauf eingestellt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen auf der Straße und den Schienen:

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Update, 9.47 Uhr - So geht es mit „Antonia“ am Montag weiter

Noch ist die Unwetterfront noch nicht vollends an Bayern vorbeigezogen: „Antonia“, das dritte Sturmtief innerhalb der vergangenen Tage, soll sich nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) auch im Laufe des Vormittages nochmals zeigen.

So könne es im Flachland tagsüber noch vereinzelt stürmisch werden. Aktuell überquere eine Kaltfront die bayerischen Alpen, sodass in höchsten Lagen noch orkanartige Böen bis zu 120 Kilometern pro Stunde auftreten könnten, hieß es weiter. Im Laufe des Tages zieht „Antonia“ aufgrund einer Kaltfront aus Südosten weiter - die Lage beruhigt sich.

Nach bisherigen Einschätzungen der zuständigen Polizeibehörden kam es in großen Teilen Bayerns in der vergangenen Nacht zu Verkehrsbeeinträchtigungen aufgrund von umgestürzten Bäumen - verletzt wurde nach aktuellem Stand niemand. 

Update, Montag (21. Februar) - DWD: „Antonia“ stürmt noch bis 9 Uhr

Nachdem der Deutsche Wetterdienst bereits eine Vorwarnung herausgegeben hatte, hat er seine Warnung inzwischen verstärkt: „Montagfrüh sind mit Durchzug einer Kaltfront kurzzeitig orkanartige Böen, teils Orkanböen zwischen 110 km/h aus Südwest, später West möglich. Die Warnung gilt ab Montag, 21. Februar, 3 Uhr, und läuft bis 9 Uhr. Diese Gefahr besteht besonders in der Nähe von Schauern oder einzelnen Gewittern.“ Der Deutsche Wetterdienst weist zusätzlich darauf hin, die Entwicklungen stetig weiter zu verfolgen, da eine punktgenaue Vorhersage für schwere Orkanböen nicht möglich sei. Besonders in Südbayern seien orkanartige Böen nicht ausgeschlossen.

Die Deutsche Bahn (DB) bittet ihre Fahrgäste, sich zu informieren, ob die geplante Fahrt möglich sei. Dies gelte insbesondere für Pendler im Berufsverkehr. Wer könne, solle die Reise verschieben. Nach Angaben der Bahn waren nach den zurückliegenden Sturmtagen zwischenzeitlich insgesamt mehr als 6000 Kilometer des Streckennetzes nicht befahrbar. Rund 2000 Einsatzkräfte seien rund um die Uhr unterwegs, um umgestürzte Bäume zu beseitigen und Oberleitungen zu reparieren. 

Update, 19.56 Uhr - DWD: „Müssen Sturmlage bis Montag noch durchstehen“

Auch am Sonntag sind die schweren Stürme und zum Teil orkanartigen Böen noch nicht vorüber. „Die Sturmlage müssen wir bis zum Montag noch durchstehen“, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach. Nach Orkan „Zeynep“ schickt Sturmtief „Antonia“ bereits eine Kaltfront voraus: Der Wind frischt auf und kann besonders in der Nacht zum Montag noch mal für zum Teil gefährliche Böen sorgen. Erst ab dem Abend beruhige sich das Wetter.

In der Nacht und am Morgen (22 Uhr bis 9 Uhr) könne es in Teilen der Bundesländer Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Thüringen, Sachsen, Baden-Württemberg, Bayern und Mecklenburg-Vorpommern orkanartige Böen in Verbindung mit Schauern und einzelne Gewittern geben, warnte der DWD am Sonntagnachmittag. Es müsse mit entwurzelten Bäume, herabstürzenden Dachziegeln und örtlichen Blitzschäden gerechnet werden.

Ab Sonntagabend, 21 Uhr, lege der Wind deutlich zu und ziehe in Verbindung mit einer Kaltfront von Nordwest nach Südost durchs Land, sagte der Meteorologe. Zwischenzeitlich bestehe die Gefahr heftiger Stürme und orkanartiger Böen mit bis zu 115 km/h Windgeschwindigkeit (für die Region wurde in der Vorabinformation von Böen zwischen 110 und 120 km/h gewarnt). Dazu müsse mit kräftigen Schauern und Gewittern gerechnet werden. Der DWD kündigte für die Nacht besonders im Westen Orkanböen an. Auch an der Ostsee können orkanartige Böen bis in den Montagvormittag hinein anhalten. Über der Mitte sei die Gefahr von schweren Sturmböen allerdings nicht ganz so hoch.

Am Morgen erreicht die Kaltfront dann das Alpenvorland. Besonders in Südbayern seien orkanartige Böen nicht ausgeschlossen. Zum Mittag beruhige sich die Unwetterlage dann etwas. „Aber auch der Montag bleibt ein windiger, stürmischer Tag mit viel Regen“, so der Meteorologe. Oberhalb von 400 bis 600 Metern falle Schnee. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 5 und 11 Grad, im Bergland bleibt es etwas kühler.

Gegen Abend werde der Wind dann spürbar ausgebremst und ab Dienstag entspanne sich die Lage deutlich. „Der Wind wird die Woche aber weiter Thema bleiben“, erklärte der Meteorologe. „Allerdings wird das eine ganz andere Hausnummer als das, was wir in diesen Tagen erleben.»“

Erstmeldung:

Nach den stürmischen vergangenen Tagen kündigt sich nun die nächste Sturmfront an. Laut dem DWD ist in den frühen Morgenstunden des Montags mit starken orkanartigen Böen in der Region zu rechnen. Als Grund wird der Durchzug einer Kaltfront Montagfrüh angeführt.

Dieser Durchzug kann dem DWD zufolge teils kurzzeitige Orkanböen zwischen 110 und 120 km/h mit sich bringen. Diese wehen voraussichtlich zunächst aus Südwest - später möglicherweise aus Westen. Die Gefahr für die Orkanböen sei in der Nähe von Schauern und Gewittern am besonders groß, heißt es weiter in der Vorausmeldung.

Orkanböen in der Region: DWD warnt in Vorausmeldung für Kreise Rosenheim, Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Altötting

Gefährdet ist laut der Einschätzung des DWD der Süden Deutschlands. Das Gebiet der Vorausmeldung reicht vom Alpenrand im Südosten bis nach Stuttgart. In der Region sind alle Landkreise betroffen - also die Landkreise Rosenheim, Traunstein, Mühldorf am Inn, Altötting und das Berchtesgadener Land.

Die Vorausmeldung ist vorerst von Montag (21. Februar), 3 Uhr morgens, bis voraussichtlich 9 Uhr desselben Tages gültig. Es wird darauf hingewiesen, dass die Vorausmeldung ein Hinweis auf eine Wetterlage mit hohem Unwetterpotential ist. Die Orkanböen werden verbreitet erwartet, insbesondere in höheren Lagen. Genauere Angaben zu Ort, Gebiet und Zeitpunkt des Sturms können erst mit der Ausgabe der amtlichen Unwetterwarnungen erfolgen. Diese werden in diesem Artikel als Update eingetragen.

mda