„WIR SIND KIRCHE“

Reformation als Daueraufgabe

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München/Ulm – Die Gruppe „Wir sind Kirche“ will ungeachtet vorbehaltlicher offizieller Kirchenpositionen das gemeinsame Abendmahl im Gottesdienst praktizieren.

„Das Mahl schenkt uns die Einheit, nicht die Einheit uns das Mahl“, heißt es in einer am Wochenende von der Bundesversammlung in Ulm einstimmig beschlossenen Erklärung. In wechselseitiger Gastfreundschaft gelte es, das „Gemeinsame zu feiern“, Verschiedenheiten zwischen den Konfessionen mutig zu bejahen und vermeintlich Fremdes kennenzulernen. Mit der Erklärung will die Gruppe Antwort geben auf die Frage, „was nach dem Ende des 500. Gedenkjahres der Reformation zu tun bleibt“. „Wir sind Kirche“ bezeichnet Reformation und Ökumene als Daueraufgaben. Angesichts eines zunehmend säkularer werdenden Europas und weltweiter Not müssten die christlichen Kirchen rasch zu einer „versöhnten Einheit“ finden. Nur so könnten sie „ein lebendiges Beispiel für den Frieden in der Welt und einer geeinten Menschheit“ werden. Deutschland habe dabei als „Kernland der Reformation“ eine besondere Verantwortung.  kna

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