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In Ramsau bei Berchtesgaden: „Schneewolf“ darf bleiben

Obacht am Hintersee: Eisiger Wolf gesichtet

Schneewolf Hintersee Ramsau bei Berchtesgaden
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Ein „Schneewolf“ wurde an der Hintersee-Klausn gesichtet.
  • Marina Birkhof
    VonMarina Birkhof
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Tatzen, Reißzähne, feurig rote Augen: Der Wolf wurde an der Hintersee-Klausn gesehen. Ungewöhnlich ruhig sitzt er da, nimmt nicht Reißaus und greift auch niemanden an. Kein Wunder: Bei dem Wolf handelt es sich um ein Tier aus Schnee und Eis.

Ramsau bei Berchtesgaden - Mit der stattlichen Größe eines ausgewachsenen Wolfs ziert der „Schneewolf“ das Podest neben dem kleinen Kiosk an der Hintersee-Klausn und heult leidenschaftlich den Mond an.

Selfie mit dem „Schneewolf“

Für Ausflügler aber auch Einheimische, die um den verschneiten Hintersee wandern, stellt das Kunstwerk schon jetzt eine Attraktion dar. Mehrere Spaziergänger haben ihn bereits begeistert abgelichtet oder gar Selfies mit ihm gemacht.

Der Hintersee in Ramsau bei Berchtsgaden ist zu jeder Jahreszeit einen Ausflug wert. Nun, da der Wolf gesichtet wurde, erst recht: Denn die frostige Attraktion aus Schnee und Eis sollte man sich nicht entgehen lassen.

So machen Bilder schon in hiesigen Facebook-Gruppen die Runde und Ideen werden laut, dass man noch Nachwuchs dazu bauen könnte. Schließlich bräuchte der Wolf ja eine Familie, heißt es in einem Kommentar unter dem „Schneewolf“-Bild.

Wer der ursprüngliche Erbauer des „Schneewolfs“ ist, ist indes nicht bekannt. Der Künstler hat bei seinem Werk aber auf jeden Fall jede Menge Talent bewiesen: Der „Schneewolf“ ist detailreich, besitzt sogar Reißzähne und feurig rote Augen.

Der „Schneewolf“ überzeugt mit Details wie Reißzähnen.

Bürgermeister: „Spätestens im April ist er weg“

Herbert Gschoßmann, Bürgermeister der Gemeinde Ramsau bei Berchtesgaden, hat vom frostigen Wolf noch gar nichts mitbekommen, wie er auf Nachfrage von BGLand24.de erklärt.

„Da muss ich direkt mal nachsehen, wo der genau sitzt. Wenn es sich dabei nur um einen ‚Schneewolf‘ handelt, dann ist alles in Ordnung. Ansonsten vertrete ich eher die Meinung, dass das hier bei uns eine eher weniger geeignete Wolf-Region ist. Mir wäre es lieber, der echte Wolf macht einen Bogen um Ramsau.“

Der „Schneewolf“, betont Gschoßmann abschließend, dürfe jedoch bleiben. „Jetzt hat er bei Temperaturen um den Gefrierpunkt noch gute Chancen, dass er es noch eine Zeit lang aushält am Hintersee. Spätestens im April ist er dann eh weg, wenn die Sonne an Kraft gewinnt.“ Solange das noch der Fall ist, kann der eisige Wolf am Hintersee noch von Jung und Alt begutachtet werden.

Der„Schneewolf“ an der Hintersee-Klausn darf bleiben - bis er wegschmilzt.

mb

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