„Quakt mal, habt ihr Karpfen Franz-Josef gesehen?“ Das fragte mich gestern meine Entenfreundin Klara.

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„Quakt mal, habt ihr Karpfen Franz-Josef gesehen?“ Das fragte mich gestern meine Entenfreundin Klara.

Tatsächlich hatte auch ich schon länger keine Schuppe mehr von unserem Karpfenfreund gesehen. Allerdings wunderte ich mich nicht weiter darüber. Denn sobald es kalt wird, suchen sich die Fische im See ein Plätzchen am Grund und halten Winterruhe. Dort ist es im Winter nämlich viel wärmer als oben an der Wasseroberfläche. Selbst, wenn sich oben schon eine Eisschicht bildet, hat es ganz unten immer noch vier Grad. Wasser mit dieser Temperatur hat nämlich die größte Dichte, ist also am schwersten und sinkt nach unten. Franz-Josef muss also nicht fürchten, irgendwann einzufrieren. Bis zum Grund friert unser See nie zu, dazu ist er zu tief. Viele Fische lassen es im Winter auch ruhiger angehen als im Rest des Jahres. Wenn sie Winterruhe halten, arbeiten die Organe in ihrem Körper langsamer, ihre Temperatur sinkt. Sie harren dann am Seegrund aus und bewegen sich wenig – das spart Energie. So können sie länger von ihren Fettreserven zehren. Karpfen sind im Winter allerdings aktiver als viele andere Fische. Trotzdem macht sich Franz-Josef um diese Zeit rar: Er fürchtet Zweibeiner, die sich für ein Festessen gern einen Karpfen angeln. Eure Paula

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