Probleme mit Kampfhunden

  • schließen
  • Weitere
    schließen
Furchteinflößend: Ein Rottweiler fletscht die Zähne. Getty Images

Laut Kreisverwaltungsreferat sind in München im vergangenen Jahr fünf Menschen durch Bisse von Kampfhunden verletzt worden.

2017 waren in der Landeshauptstadt fünf Kampfhunde der Kategorie 1 und 379 der Kategorie 2 gemeldet. Zur Kategorie 1 zählen Pit-Bull, Bandog, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Tosa-Inu. Der Gesetzgeber in Bayern unterstellt ihnen generell eine „gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit“. Um sie zu halten, braucht man eine Erlaubnis, die aber selten erteilt wird.

Zur Kategorie 2 gehören unter anderem American Bulldog, Bullterrier und Mastiff, aber auch der Rottweiler. Ihnen werden die oben genannten Eigenschaften widerlegbar unterstellt. Das heißt, ein Halter braucht für sie ein sogenanntes Negativzeugnis.

Generell gilt für alle Hunde über 50 Zentimeter Schulterhöhe innerhalb des Altstadtrings eine Leinenpflicht.

Wie berichtet, hat im April ein Kampfhund in Hessen ein Baby getötet, vor Kurzem wurde eine Frau in einer Münchner S-Bahn von einem Rottweiler gebissen. mm

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare