Polizisten als Straftäter

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Polizisten sollen Verbrecher dingfest machen. In einigen Fällen wurden die Beamten aber selbst zu Straftätern.

März 2014 – Mord:

Ein 28 Jahre alter Polizist aus Kelheim erschießt aus unbekanntem Grund erst seine zehn Jahre jüngere Freundin und dann sich selbst. Die Dienstwaffe hatte der seit Wochen krankgeschriebene Beamte zuvor einer Kollegin gestohlen.

Oktober 2013 – Körperverletzung:

In seiner Freizeit verprügelt ein Berliner Streifenpolizist einen Kneipengast und verletzt ihn schwer. Nach einer Zeugenaussage schlug der 41-Jährige den Kopf des Opfers vor einem Lokal auf den Gehweg. Er muss für drei Jahre in Haft.

Oktober 2013 – Bankraub:

Ein 37 Jahre alter Polizist landet wegen eines Banküberfalls in Erkelenz (NRW) für drei Jahre hinter Gittern. Der spielsüchtige Beamte hatte mehr als eine halbe Million Euro Schulden.

März 2013 – Brandstiftung:

Ein 42-jähriger Polizist aus Bayern muss wegen Brandstiftung drei Jahre in Haft. Das Mitglied der freiwilligen Feuerwehr hatte sein Nachbarhaus in Bad Griesbach angezündet.

Oktober 2012 – Kindesmissbrauch:

Wegen Kindesmissbrauchs verurteilt das Landgericht Rostock einen 46 Jahre alten Polizisten zu drei Jahren und sieben Monaten. Er hatte einen 13-Jährigen missbraucht und einen 15 Jahre alten Jungen sexuell belästigt.

Oktober 1985 – Mord:

Zwischen Mai 1984 und Juli 1985 erschießt ein als „Hammermörder“ bekanntgewordener Polizeiobermeister im Raum Heilbronn (Baden-Württemberg) drei Autofahrer und fährt mit deren Wagen zu Banküberfällen. Dort zertrümmert er mit einem Hammer die Scheiben der Bankschalter. Als ihm seine Kollegen auf die Spur kommen, tötet der 34-Jährige Frau, Kinder und sich selbst.  lby

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