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Günther Jauch: „Der ist denkfaul“

„Wer wird Millionär?“: Pfarrer aus Pleiskirchen bläst Jagdhorn und erzockt sich 32.000 Euro

Bei „Wer wird Millionär“ wurde es am Montagabend musikalisch. Pfarrer Martin Fohl packte sein Jagdhorn aus und blies ein Signal.
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Bei „Wer wird Millionär?“ wurde es am Montagabend musikalisch. Pfarrer Martin Fohl packte sein Jagdhorn aus und blies ein Signal.
  • Julia Grünhofer
    VonJulia Grünhofer
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Am Montagabend wagte sich ein katholischer Pfarrer auf Günther Jauchs Ratestuhl. Dr. Martin Fohl aus Pleiskirchen war Kandidat bei der RTL-Show „Wer wird Millionär?“. Doch weil er nicht rechnen wollte, bezeichnete ihn der Moderator als denkfaul.

Pleiskirchen - Am Montagabend (26. April) schaffte es Dr. Martin Fohl auf den begehrten Quiz-Stuhl von „Wer wird Millionär?“. Als einziger Kandidat beantwortete er die Auswahlfrage richtig und durfte so gegenüber von Günther Jauch Platz nehmen. Der 57-jährige katholische Pfarrer aus Pleiskirchen im Landkreis Altötting entschied sich für die Variante mit vier Jokern - und kämpfte sich anschließend souverän durch die gestellten Fragen.

Pfarrer aus Pleiskirchen ist Kandidat bei „Wer wird Millionär?“

Martin Fohl aus Pleiskirchen war Kandidat bei „Wer wird Millionär?“

Dr. Martin Fohl erzählte von seinem Besuch bei Papst Benedikt in Rom und auch von seinem Hobby: „Ich spiele Zither.“ Doch dieses Instrument hatte er nicht dabei. Stattdessen zückte der 57-Jährige ein Jagdhorn. „Weil mein Vater ja Jäger war“, erklärte er dem Moderator. Im Studio intonierte Martin Fohl dann das Signal „Sau tot“. Günther Jauch scherzte daraufhin: „Selbst als waidwunde Sau wäre ich da noch gerührt.

Die gesamte Folge von „Wer wird Millionär?“ findet Ihr bei TVNOW.

Nach der musikalischen Einlage ging es für den Pfarrer an die Beantwortung der weiteren Fragen. Hier verbrauchte Fohl weitere Joker. Bei der 32.000-Euro-Frage wurde es dann brenzlig. Für die Summe wollte Günther Jauch von dem 57-Jährigen wissen, wie lang ein Dieb für das Öffnen eines Zahlenschlosses mit vierstelligem Code maximal braucht, wenn er pro Sekunde eine Kombination schafft. Zur Auswahl standen A: etwa 300 Sekunden, B: knapp 170 Minuten, C: gut fünf Stunden und D: rund einen halben Tag. Fohl grübelte und rechnete im Stillen.

Günther Jauch über Dr. Martin Fohl: „Der ist denkfaul“

„Rund einen halben Tag“ schätzte Fohl, weil das ja „ein Haufen Zeug“ sei. Günther Jauch forderte den 57-Jährigen anschließend dazu auf, laut zu rechnen. Doch das traute sich der Pleiskirchner offenbar nicht zu und die wiederholten Hinweise, die Lösung besser zu errechnen, blieben unerhört. „Merken Sie was? Der ist denkfaul. Der ist faul“, wandte sich der Moderator verzweifelt an die Kandidatenjoker.

Anschließend ließ sich Dr. Martin Fohl von Jauch zum „Wer wird Millionär?“-Publikumsjoker überreden. Janos Pigerl riet dem Pfarrer dann zur Antwort B: knapp 170 Minuten. Der Bayer folgte ohne große Überlegung seinem Rat und gewann dadurch 32.000 Euro. „Das hätte auch schief gehen können“, mahnte Günther Jauch sichtlich erleichtert.

Pleiskirchner erzockt sich 32.000 Euro

Bei der 64.000-Euro-Frage: „Welches Unternehmen wird von einem 31-Jährigen gleichen Namens geführt?“ hatte Martin Fohl zwar einen Verdacht, komplett sicher war er sich aber nicht. Da ihm auch sein Telefonjoker nicht weiterhelfen konnte, hörte der 57-Jährige auf und nahm die 32.000 Euro mit nach Hause. Davon möchte Martin Fohl einen Teil spenden.

jg

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