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Investor Bartl Wimmer im Interview

„Ein wahnsinniger Schatz“ - Man kann die Neubichler Alm „behutsamer entwickeln“

Bartl Wimmer Neubichler Alm Piding
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Bartl Wimmer ist im Gespräch über die Neubichler Alm gut gelaunt.
  • Christina Eisenberger
    VonChristina Eisenberger
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Der Grünen-Politiker und Unternehmer Bartl Wimmer hat vor kurzem die Neubichler Alm gekauft. Im Interview mit BGLand24.de spricht der Investor über den Zeitplan, erste Ideen und verrät auch erste Details zur Größenordnung der „neuen“ Neubichler Alm.

Herr Wimmer, Sie haben die Neubichler Alm gekauft. Wie geht es jetzt für Sie und die Alm weiter?

Grundsätzlich werden wir uns ein, zwei Jahre Zeit lassen und genau überlegen, was wir machen. Jetzt haben wir Flüchtlinge aufgenommen. Ungefähr im Mai werden wir versuchen, die Wirtschaft wieder aufzusperren. Das ist noch nicht ganz sicher und hängt von der Konzession ab. Außerdem brauchen wir Personal. Das Hotel werden wir nicht aufmachen und wenn die Situation mit der Ukraine so bleibt, werden wir auch die Flüchtlinge gerne drin lassen. Die nächsten zwei Jahre werden wir nutzen, um das Konzept aufzustellen. Wir werden sicherlich nicht viel dazu bauen. Die jetzige Größenordnung wird ungefähr bleiben. Es kann aber sein, dass wir das ein oder andere neu bauen müssen, weil es einfach modernen Zwecken nicht genügt. Aber genau das wollen wir uns in Ruhe überlegen. Es ist ein relativ großes Grundstück. Es wird sicherlich auch darum gehen, dass man die landwirtschaftliche Nutzung außen rum irgendwie mit ins Spiel bringt.

Sie wollen nicht größer bauen - bleiben dann die jetzigen Gebäude bestehen und werden renoviert oder abgerissen und neu gebaut?

Da hängen natürlich sehr viele Fragen dran, angefangen beim Brandschutz. Das kann ich nicht abschließend beantworten, aber ich glaube, ein wahnsinniger Schatz an der Lage da oben ist einfach der Blick nach Salzburg. Die Zimmer und das Wirtshaus müssen in die Richtung mit ausgerichtet sein. Und das gilt derzeit nicht für alle Zimmer. Ein paar Veränderungen wird es meiner Ansicht nach schon geben.

Gibt es eine Größenordnung im Bezug auf die Anzahl der Zimmer, ab wann es für Sie rentabel wird?

Nein, das ist ja das, was ich beim Kulturhof gemacht habe. Man muss das als Mischnutzung sehen und nicht als reinen Hotelbetrieb. Dann kann das auch deutlich kleiner werden und das ist auch mein Ziel.

Wird es ein ähnliches Konzept wie am Kulturhof geben?

Das gleiche werden wir sicherlich nicht zweimal machen. Das macht keinen Sinn. Wenn wir etwas neu bauen, wird aber wahrscheinlich Holz im Spiel sein. Außerdem werden wir das, was wir mit dem Kulturhof angedacht haben, weiterentwickeln. Die genaue Nutzung wird aber sicherlich nicht eins zu eins genau dieselbe sein.

Das Hotel Geiger ist ja schon verfallen, da musste etwas passieren. Sie haben an der Stelle den Kulturhof errichtet. Warum haben Sie sich denn für die Neubichler Alm entschieden?

Mir hat die Nutzung, die vorgeschlagen war, nicht gefallen. Es ist auch viel zu groß gewesen. Ich glaube, man kann das anders und behutsamer entwickeln. Das kann sich trotzdem rechnen. Aber das muss ich zuerst beweisen. 

Gibt es schon einen genaueren Zeitplan?

Es wird maximal ein bis zwei Jahre dauern, bis wir genaueres wissen. Wir werden uns sicherlich auch mit dem Landratsamt und der Gemeinde vorabstimmen, ob die mit unserem Vorhaben einverstanden sind. Die touristisch-gastronomische Nutzung ist ja festgelegt. An die werden wir uns natürlich halten.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Wimmer.

ce

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