„Paula, wir müssen los!“ So schnatterte meine Entenfreundin Klara am Morgen.

„Paula, wir müssen los!“ So schnatterte meine Entenfreundin Klara am Morgen.

Ich hatte nämlich versprochen, ihr beim Blumenpflücken für die Küken zu helfen. „Denen fehlt der Blick für die schönen Blumen“, quakte Klara. „Und am Sonntag ist doch schon Muttertag!“

Ehe ich antworten konnte, spannte Klara auch schon die Flügel auf. „Hier in der Nähe gibt‘s doch eine Kiesgrube“, schnatterte sie und flog los. Ich folgte ihr. Wenig später landeten wir in einem Teil der Grube, in dem wohl schon länger kein Zweibeiner mehr gewesen war. Statt Bergen aus Sand und Steinen fanden wir hier viele wunderschöne Blumen – obwohl der Boden gar nicht üppig aussah. „Nicht trotz, sondern gerade, weil es da so karg ist, gefällt es ihnen hier“, erklärte mir Klara. Auf den gut gedüngten Wiesen hätten viele Wildkräuter nämlich keine Chance gegen all das andere wuchernde Grünzeug. Dafür kommen sie auch auf kargen Böden gut klar – und wo es solche gibt, müssen sie sich eben nicht mit den Wucherpflanzen messen. „Darum gefällt es ihnen an Orten wie diesen besonders gut“, quakte Klara. Wir Enten mussten jedenfalls nicht lange suchen. Schnell hatten wir mit den Schnäbeln genug Blumen zusammen – und flatterten fröhlich zurück an den See. Eure Paula

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