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Mobilitätsreferat schlägt Erhöhung vor

Parken in München wird zum Luxus: So gewaltig soll der Anstieg sein

Parkschein (Symbolbild)
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Parkschein (Symbolbild)
  • Sascha Karowski
    VonSascha Karowski
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Alles wird teurer – jetzt auch das Parken in München. Was genau geplant ist.

München - Das Parken in München soll sogar noch teurer werden, als ursprünglich gedacht. War Anfang des Jahres noch die Rede davon, die Gebühren für das Zeitparken (pro Stunde) in den Parklizenzgebieten von einem Euro auf 1,90 Euro anzuheben, sollen es nun zwei Euro sein. Die Tagesgebühr steigt, wie angekündigt, von sechs auf elf Euro.

Das zumindest schlägt das Mobilitätsreferat dem Stadtrat vor, der sich am Mittwoch (1. Juni) mit dem Thema befasst.

Parkautomaten können nicht rechnen

Der Grund für den Vorschlag: Die Parkautomaten könnten eine Gebühr von 1,90 Euro nicht richtig umrechnen.

In der Vorlage heißt es, mit der Parkgebühr von einem Euro pro Stunde könnten Parktickets in 20-Cent-Schritten für eine Parkdauer von jeweils zwölf Minuten gelöst werden. Erhöhe die Stadt den Stundensatz auf 1,90 Euro ließe sich das nicht mehr in 20-Cent-Schritte umrechnen. Das hätte nach Angaben der Verwaltung zur Folge, dass künftig nur noch Parkscheine für 60 Minuten, also für den vollen Betrag gekauft werden könnten.

Die Erhöhung auf zwei Euro sei im Rahmen, sagt Grünen-Stadträtin Gudrun Lux. „Es ist im Endeffekt immer noch so, dass wir öffentlichen Raum für wenig Geld hergeben.“ Und Tests hätten bereits gezeigt, dass eine Erhöhung der Gebühren Lenkungsfunktion habe. Die Stadt hatte 2018 in Lizenzgebieten das Parken verteuert, die Belegung der Stellplätze ist daraufhin in Untersendling um 22 Prozent, im Glockenbach sogar um 49 Prozent zurückgegangen. „Das ist ein kleiner Baustein zur Verkehrswende“, sagt Lux mit Blick auf diese Zahlen aus den Versuchen.

Auf die Verkehrswende drängt auch die SPD, wenn es auch laut Stadtrat Nikolaus Gradl schneller gehen könnte. „Wir dachten, dass das grün geführte Mobilitätsreferat die Verkehrswende beschleunigen soll. Dass wir nun auf diese Empfehlung des Mobilitätsreferenten ein halbes Jahr gewartet haben, ist nicht befriedigend.“

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