Vor ein paar Tagen schwamm ich mit meinen Entenfreundinnen Klara und Agnes über den See, als eine Möwe angeflattert kam.

Vor ein paar Tagen schwamm ich mit meinen Entenfreundinnen Klara und Agnes über den See, als eine Möwe angeflattert kam.

„Moin“, krächzte sie und landete neben uns im Wasser. „Guten Tag. Wer bist du denn?“, quakte ich. „Ich bin die Möwe Anina“, stellte sich der gefiederte Badegast vor. „Ich habe eine lange Reise hinter mir. Ich komme von der Nordsee, von der Insel Sylt.“ Ich war begeistert. „Oh, an der Nordsee war ich auch schon mal“, quakte ich. „Und dort habe ich sogar etwas Besonderes erlebt: Meeresleuchten.“ Anina nickte. „Da hattest du aber Glück“, sagte sie. Denn auch sie hatte das schon gesehen. „Ich spazierte über die Dünen, als mir ein helles, blaues Licht auffiel. Neugierig bin ich näher geflogen – und habe gesehen, wie die ganze Küste blau geleuchtet hat, fast als wäre sie verzaubert.“ Die Möwe verriet uns, wie das Leuchten entsteht. „Winzige Lebewesen erzeugen das Licht“, erklärte sie. „An der Meeresoberfläche sind das hauptsächlich einzellige Algen, sogenannte Dinoflagellaten.“ Die seien so klein, dass man sie mit bloßem Auge kaum sehen könne. „Fast wie klitzekleine Unterwasser-Glühwürmchen“, sagte Anina. „Das war schön. Aber ich brauche eine Pause vom Meer. Darum macht ich Urlaub auf dem Bauernhof.“ Eure Paula

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