Vor ein paar Tagen hockte ich mit meinen Entenfreundinnen Agnes und Klara an einem schönen Bergsee.

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Vor ein paar Tagen hockte ich mit meinen Entenfreundinnen Agnes und Klara an einem schönen Bergsee.

„Schaut mal da oben, was ist das denn?“, quakte ich und zeigte mit dem Schnabel zum Himmel hinauf. Dort hatte ich nämlich ein paar seltsame, bunte Schirme entdeckt. „Das sind Paraglider“, quakte Agnes. „Paragliden oder auch Gleitschirmfliegen nennt man es, wenn Zweibeiner mit Seilen an bunten Tüchern hängen. Springen sie damit einen Berg hinab, fliegen sie wie mit einem Fallschirm.“ Wir schauten den Paraglidern eine Weile zu. Da fiel Klara etwas auf. „Komisch, die fliegen ja auch nach oben. Dabei haben sie keine Flügel so wie wir Vögel. Wie geht denn das?“ Agnes erklärte es ihr. „Das liegt an der Thermik“, quakte sie. „Das ist ein Aufwind, der entsteht, wenn die Sonne die Luft über dem Boden erwärmt. Warme Luft ist leichter als kalte. Sie steigt darum nach oben.“ Und: „Dieser warme Aufwind ist so stark, dass er zum Beispiel einen Paraglider nach oben in die Höhe ziehen kann“, sagte Agnes – oder auch uns Vögel. Viele von uns nutzen solche Aufwinde und lassen sich dazu einfach mit weit ausgebreiteten Schwingen nach oben tragen. So müssen sie kaum noch selbst flattern – und das wiederum spart eine Menge Energie. Eure Paula

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