Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Spurensicherung, Metalldetektor, Spürhunde & Co.

Nach Einbruch bei FC Bayern-Star Thomas Müller: Wie die Polizei die Täter jagt

Einbruch Thomas Müller Otterfing Gut Wettlkam
+
Bei FC Bayern-Star Thomas Müller wurde am Dienstagabend (13. September) eingebrochen.
  • Martin Weidner
    VonMartin Weidner
    schließen

Otterfing/München – Während Thomas Müller und der FC Bayern am Dienstagabend (13. September) gegen Barcelona (2:0) in der Allianz Arena kickten, wurde 40 Kilometer Luftlinie davon entfernt sein Haus in Wettlkam bei Otterfing leer geräumt. Der Fall beschäftigte auch am Donnerstag (15. September) noch intensiv die Polizei.

Die Kriminalpolizei Miesbach, die die Ermittlungen leitet, setzte am Vormittag rund um das Gestüt Wettlkam, wo der Bayern-Star zusammen mit Ehefrau Lisa zahlreiche Pferde hält, unter anderem die Spürhunde Marley (3) und Alf (4) ein, wie die Bild-Zeitung nun berichtet. Der Auftrag der beiden Hunde: Sie sollten mögliche Spuren erschnüffeln und den Beamten so bei der Aufklärung des Falles helfen. Laut dem Bericht hat Marley auch eine Fährte gefunden und die Ermittler über eine Wiese zu einer Straße nahe des Gestüts geführt. Alf hingegen begleitete einige Polizisten in ein Waldstück. Dort soll offenbar auch ein Metalldetektor zum Einsatz gekommen sein, um dort eventuell zurückgelassenes Diebesgut – im „besten Fall“ mit DNA-Spuren der Täter – finden zu können.

Ob dabei wirklich etwas raus kam und ob es in dem spektakulären Fall inzwischen eine heiße Spur gibt, wollte die Polizei bislang nicht verraten. Laut Bild-Zeitung wurde bei der Suchaktion nichts gefunden, die Beamten rückten am Mittag wohl unverrichteter Dinge wieder ab. Die Ermittlungen gehen natürlich weiter. Derzeit sieht wohl vieles danach aus, dass in diesem Fall wohl Profi-Täter am Werk waren und Müllers Anwesen zuvor über längere Zeit ausspioniert hatten.

Täter flohen durch Feld und entkamen in Dunkelheit

Die ersteintreffende Streife der Polizeiinspektion Holzkirchen, die am späten Dienstagabend (13. September) gegen 22 Uhr das Wohnhaus der Müllers erreichte – zu diesem Zeitpunkt lief das Spiel der Bayern gegen Barcelona noch (rosenheim24.de hatte berichtet) – ergriffen nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Südmindestens zwei unbekannte Täter die Flucht durch den Garten in ein angrenzendes Feld und entkamen in der Dunkelheit“. rosenheim24.de hatte bereits darüber berichtet.

Anschließend gab es einen Großeinsatz in der Gemeinde Otterfing, an dem bis zu 15 Streifen, Polizeihunde und ein Hubschrauber beteiligt waren – jedoch ohne Erfolg. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur. Und die Tat dürfte sich gelohnt haben: Nach Polizeiangaben wurden aus Müllers Haus Bargeld, Schmuck und Wertgegenstände im mittleren sechsstelligen Bereich, also in Höhe von rund einer halben Million Euro, geklaut. Müller selbst hatte direkt nach dem Schlusspfiff in der Arena von dem Einbruch erfahren, ließ sich bei Interviews mit einem „privaten Termin“ entschuldigen und düste umgehend nach Hause zu Ehefrau Lisa, die auch am Donnerstag – wie Bild-Fotos von vor Ort zeigen – mit den Ermittlern sprach.

Zeugenaufruf der Polizei: Die Kripo bittet mögliche Zeugen, die am Dienstagabend verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Otterfinger Ortsteil Wettlkam beobachtet haben und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo Miesbach unter der Rufnummer 08025/299-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

mw

Kommentare