MILITÄRÜBUNG ZWEIER EUROFIGHTER SORGT FÜR MARKANTE KONDENSSTREIFEN

Olympische Ringe am Himmel

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Bis nach Gilching waren die runden Kondensstreifen am Himmel zu sehen. Leserfoto: Christine Weiß

München – In München und dem Umland waren gestern Vormittag fünf große weiße Ringe am Himmel zu sehen.

Mit den kurz bevor stehenden Olympischen Winterspielen hatte das Schauspiel allerdings nichts zu tun. Grund für das markante Muster unter den Wolken war eine Routine-Übung der Bundeswehr, wie das Luftfahrtamt bestätigte.

„Nach Auswertung unserer Radardaten wurden die beobachteten ringförmigen Kondensstreifen durch Kampfflugzeuge vom Typ Eurofighter erzeugt“, teilte ein Sprecher des Luftfahrtamtes der Bundeswehr auf Nachfrage mit. Diese hätten den Luftraum im Bereich Lechfeld und Landsberg durchflogen. Auf rund 10 000 Metern Flughöhe hätten sich aufgrund der Wetterlage offenbar Kondensstreifen gebildet, die länger sichtbar waren, so der Sprecher.

Dominik Smieskol vom Deutschen Wetterdienst erklärt, dass die gestrige Wetterlage so deutliche Kondensstreifen begünstigt habe. In der Früh war es bewölkt mit leichten Niederschlägen, gegen 10 Uhr lockerte das Wetter schließlich auf. Weil aber noch viel Feuchtigkeit in der Luft hing, seien die Kondensstreifen so deutlich zu sehen gewesen und hätten sich auch lange so gehalten, vermutet der Wetterberater. „Das hat von den meteorologischen Gegebenheiten einfach gerade gut gepasst.“  vf/vu

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