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Spiegelglatte Straßen in der Region

Drei Autos krachen auf A93 gegen Betonwand – Ein Schwerverletzter in Niederbayern

Winterliche Straßenverhältnisse - Schneeglätte Symbolbild
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Schneeglätte (Symbolbild).
  • Martin Weidner
    VonMartin Weidner
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  • Max Partelly
    Max Partelly
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Landkreis – Achtung, Autofahrer: Am Samstagmorgen und -vormittag (4. Dezember) waren bzw. sind die Straßen in der Region vielerorts spiegelglatt. Es gab auch eine entsprechende Warnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Inzwischen wurden auch erste Unfälle gemeldet.

SERVICE:

Update, 11.15 Uhr - Ein Schwerverletzter in Niederbayern

Auch in Niederbayern kam es - vermutlich glättebedingt - zu mehreren Unfällen: Auf der A92 (München - Deggendorf) im Landkreis Dingolfing-Landau sind am Freitagabend (3. Dezember) insgesamt drei Menschen verletzt worden, einer von ihnen schwer. Beim ersten Unfall kurz vor der Anschlussstelle Dingolfing-Mitte war ein 73-Jähriger nach Angaben der Polizei mit seinem Wagen auf einen Sattelzug aufgefahren. Der Mann wurde dabei in seinem Auto eingeklemmt und musste von Einsatzkräften der Feuerwehr befreit werden. Ein Rettungshubschrauber brachte den Schwerverletzten in ein Krankenhaus. Der 39-jährige Lastwagenfahrer blieb unverletzt.

Kurz darauf kam es an der Stelle zu einem weiteren Auffahrunfall mit zwei Verletzten, wie die Polizei weiter mitteilte. Ein 31-Jähriger bremste aufgrund der vor ihm liegenden Unfallstelle mit seinem Wagen ab, was eine 19 Jahre alte Fahrerin zu spät bemerkte. Sie fuhr mit ihrem Auto auf das Heck des Kleintransporters auf. Beide Fahrer wurden leicht verletzt.

Update, 11.05 Uhr - Glatteis-Warnungen aufgehoben

Soeben hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) die Warnungen vor gefährlichem Glatteis für die Landkreise Rosenheim, Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Altötting aufgehoben.

Update, 11 Uhr - Unfall mit drei Fahrzeugen auf A93

Am Samstagmorgen (4. Dezember) krachte es gegen 7.40 Uhr glättebedingt auf der Inntalautobahn (A93, Rosenheim - Kufstein). An dem Unfall in Fahrtrichtung Rosenheim waren nach Angaben der Verkehrspolizei Rosenheim drei Fahrzeuge beteiligt. Eine 19-jährige Dame aus dem südlichen Landkreis befuhr mit ihrem Kia den linken von zwei Fahrstreifen und verlor mit ihrem Fahrzeug aufgrund von glatten Straßenverhältnissen die Bodenhaftung und geriet ins Schleudern. In der Folge prallte der Wagen gegen die mittlere Betonleitwand und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Hinter dem Kia fuhr ein 38-jähriger Mann aus Rohrdorf mit seinem Nissan, welcher durch das scharfe Abbremsen ebenfalls ins Schleudern geriet, gegen die Betonleitwand prallte und entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen kam. An dritter Stelle fuhr eine 39-jährige Dame aus Großkarolinenfeld mit ihrem Ford, welche das gleiche Schicksal ereilte wie die vorausfahrenden Fahrzeuginsassen. Auch ihr Fahrzeug geriet ins Schleudern und kollidierte mit der Betonleitwand. Zu einer Kollision zwischen den Fahrzeugen kam es verwunderlicherweise nicht.

Die 19-jährige Dame wurde durch den Verkehrsunfall leicht verletzt und durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert. Die anderen Insassen wurden durch die Kollisionen nach jetzigem Kenntnisstand nicht verletzt, werden jedoch noch in der Notaufnahme untersucht. Zwei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden durch einen örtlichen Abschleppdienst von der Unfallstelle entfernt. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf etwa 14.000 Euro. An der Unfallstelle waren Polizei, Feuerwehr und Autobahnmeisterei im Einsatz.

Update, 9.30 Uhr - Warnungen sind weiterhin gültig

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt seit den frühen Morgenstunden vor Glätte im südlichen Teil Bayerns. Zudem sollten am frühen Samstagmorgen nördlich der Donau-Alb-Region und vormittags im Osten Bayerns ein bis fünf Zentimeter und im Bayerischen Wald bis zu zehn Zentimeter Neuschnee fallen.

Zudem warnt der Wetterdienst im Bereich südlich der Donau und in Teilen Niederbayerns bis zum Mittag vor Glatteis. Auch im Umfeld der Mittelgebirge könne örtlich Glatteis nicht ausgeschlossen werden. In der Nacht zum Sonntag rechnet der DWD oberhalb von etwa 600 Metern mit streckenweiser Glätte durch Schneematsch oder gefrierende Nässe. Laut DWD sind die entsprechenden Warnungen weiterhin gültig.

Update, 4. Dezember, 7.15 Uhr - Warnung konkretisiert

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am frühen Samstagmorgen (4. Dezember) seine Glatteis-Warnung konkretisiert. Demnach wird für die Landkreise Rosenheim, Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Altötting vor „verbreitetem Glatteis“ (Stufe 3 von 3) gewarnt. Die Warnung ist bereits gültig und gilt den ganzen Vormittag über bis mindestens 11 Uhr. Für den Landkreis Mühldorf wird bis 9 Uhr gewarnt. Grund für die Warnung ist der verbreitet auftretende gefrierende Regen.

Hinweis auf mögliche Gefahren: Es können starke Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr auftreten. „Vermeiden Sie Autofahrten! Bleiben Sie im Haus“, hieß es in der Warnung des Wetterdienstes weiter. Über etwaige Unfälle war in den frühen Morgenstunden noch nichts bekannt.

Die Erstmeldung:

Landkreis - Am Samstagmorgen heißt es Vorsicht auf den Straßen aller Landkreise der Region. In einer Vorabinformation teilt der DWD mit, dass morgens von Westen her Niederschlag aufzieht. Mit rasch steigender Schneefallgrenze geht der Niederschlag schnell von Schnee in gefrierenden Regen über, zum Teil fällt auch direkt gefrierender Regen. Dabei besteht erhöhte Glatteisgefahr.

Die Information ist zunächst von 8 bis 12 Uhr gültig. Es handelt sich dabei zunächst um einen ersten Hinweis - bei Bedarf werde eine amtliche Warnung zeitnah ausgegeben.

Bei neuen Erkenntnissen, Meldungen oder einer Veränderung der Lage wird der Artikel aktualisiert

mda

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