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Tragische Suche auch in Oberbayern

Gefährliche Badeunfälle: Mehrere Tote, Kinder mit Schutzengel und Tochter als Lebensretterin

Badeunfälle
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Ein Rettungsring hängt neben einem See.
  • Markus Zwigl
    VonMarkus Zwigl
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Die Hitzewelle in der vergangenen Woche und am Wochenende hat die vielen Rettungskräfte sowie ehrenamtlichen Helfer wie der DLRG in ganz Bayern und Deutschland in Atem gehalten.

Großes Glück hatte ein acht Jahre alter Junge, der am Samstagmittag im Münchner Fasaneriesee beim Baden war. Der Nichtschwimmer geriet beim Spielen über den Flachwasserbereich hinaus in tieferes Wasser und ging dort nahezu lautlos und unbemerkt sofort unter. Das Geschehen beobachtete einer der Rettungsschwimmer der dortigen DLRG Rettungsstation. Er konnte den Jungen innerhalb kürzester Zeit aus dem Wasser retten.

Vierjähriger mit großem Glück

Ähnlich großes Glück hatte ein vierjähriger Junge bei einem Unfall in einem Freibad in der Nähe von Kaiserslautern. Das Kind sei am Mittwoch in Bruchmühlbach-Miesau am Rand des Beckens geschwommen, als zwei Jugendliche ins Wasser sprangen. Mindestens einer der beiden habe den Jungen dabei am Kopf getroffen - der Bub wurde ohnmächtig, teilte die Polizei Landstuhl mit. Der Vierjährige konnte aus dem Wasser gezogen und reanimiert werden, er war wieder bei Bewusstsein, als der Notarzt eintraf. 

Tochter rettet Mutter vor Ertrinken

Bereits am Freitag erlitt eine 78-jährige Frau, die im Stausee in Riedelsbach (Landkreis Freyung-Grafenau) badete, offenbar einen Schwächeanfall und geriet mit ihrem Kopf unter Wasser. Allein ihrer 42-jährigen Tochter ist es zu verdanken, dass die Dame noch lebt. Sie zog die bewusstlose 78-Jährige aus dem Wasser und begann sofort mit der Reanimation. Kurze Zeit später war die Dame wieder ansprechbar. 

Leider wieder mehrere Badetote

Doch nicht immer endeten die Rettungsversuche mit einem Happy End. Bei einem Badeunfall im Bodensee ist eine 52-Jährige gestorben. Die Frau war nach Polizeiangaben bereits vergangene Woche am Landungssteg in Meersburg in Richtung Seemitte geschwommen. Als sie etwa 300 Meter vom Ufer entfernt war, rief sie um Hilfe. Mehrere Menschen schwammen zu ihr und brachten sie ans Ufer. Die 52-Jährige sei zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits leblos gewesen. Trotz Reanimationsmaßnahmen durch Ersthelfer und den Rettungsdienst starb die Frau am Unfallort.

Und auch ein 82-Jähriger ist beim Schwimmen im Karlsfelder See in Oberbayern tödlich verunglückt. Nach Polizeiangaben vom Montag war der Mann am Sonntagvormittag zum See aufgebrochen. Weil er bis abends nicht zurückkehrte, suchten Angehörige und schließlich die Polizei nach ihm. Auf dem Parkplatz des Sees konnten sie lediglich das Auto des 82-Jährigen vorfinden. In der Nacht zu Montag fanden Rettungskräfte den Senior dann tot in dem Baggersee im Landkreis Dachau. Hinweise auf Fremdverschulden gebe es nicht.

mz/dpa/DLRG

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