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Tritte gegen Kopf in Nürnberg

Passant beweist Zivilcourage und wird selbst zum Opfer: Polizei ermittelt wegen versuchtem Tötungsdelikt

  • Markus Zwigl
    VonMarkus Zwigl
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Am Freitagmorgen (14. Januar) spielten sich in der Königstorpassage in Nürnberg schier unglaubliche Szenen ab. Ein couragierter Streitschlichter wurde plötzlich selbst zum Opfer und hatte offenbar Glück, dass er noch lebt. Der Mann soll von einer jungen Frau derart brutal attackiert worden sein, dass die Polizei wegen versuchter Tötung ermittelt.

Nürnberg - Gegen 9 Uhr geriet eine junge Frau (20) aus derzeit noch ungeklärter Ursache mit ihrem 32-jährigen Begleiter in einen verbalen Streit - wenig später entwickelte sich daraus sogar eine handfeste Auseinandersetzung. In der Folge wurde ein 56-jähriger unbeteiligter Passant auf den Streit aufmerksam und versuchte zu schlichten.

Doch dies führte dazu, dass die Situation weiter eskalierte. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde der Passant von der 20-Jährigen brutal angegriffen und zu Boden geschlagen. Die junge Frau soll im weiteren Verlauf auch mehrfach mit den Füßen gegen den Kopf des auf dem Boden liegenden Mannes eingetreten haben. Zwei Sicherheitsdienstmitarbeiter der Deutschen Bahn eilten dem Mann schließlich zur Hilfe und hielten die völlig in Rage geratene 20-jährige bis zum Eintreffen der alarmierten Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte fest.

Bei der Festnahme leistete die Tatverdächtige abermals erheblichen Widerstand, sodass sie schließlich „nur mit Hilfe unmittelbaren Zwangs gefesselt werden konnte“, wie die Polizei Nürnberg weiter berichtet. Der 56-jährige Passant musste rettungsdienstlich versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden.

Aufgrund der potentiell lebensbedrohlichen Gefährlichkeit von Tritten gegen den Kopf, ermittelt nun die Nürnberger Mordkommission wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts.

mz

Rubriklistenbild: © David Inderlied/dpa/Illustration

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