Noch immer klebt Farbe in unseren Federn: Ihr wisst ja, Ente Klara wollte als Papagei im Fasching watscheln – und das klappt nur mit viel Farbe.

Noch immer klebt Farbe in unseren Federn: Ihr wisst ja, Ente Klara wollte als Papagei im Fasching watscheln – und das klappt nur mit viel Farbe.

„Wäre ich bloß als Schneehuhn gewatschelt“, schnatterte sie, als wir versuchten, die Malerfarbe aus den Federn zu lösen. Danach sahen Klara, Agnes und ich zerrupft aus und hier und da noch voller Flecken. „Ich frage mich, wie die Zweibeiner auf die Idee mit den Kostümen gekommen sind“, schimpfte Klara. „Mit Maske kann man noch wilder feiern“, schnatterte Agnes. Wer sich dann danebenbenimmt, wird bestenfalls nicht erkannt. Oder aber er behauptet, er mache das nur, weil das nun mal zu einem Piraten oder Cowboy gehöre. Der Ursprung des Verkleidens und des Faschings ist übrigens uralt. Schon die alten Römer feierten zu dieser Jahreszeit die „Saturnalien“. Herren und Diener tauschten an diesem Fest ihre Rollen und verkleideten sich. Die Germanen wiederum versuchten am Übergang vom Winter zum Frühjahr böse Geister zu vertreiben – unter anderem mit bedrohlichen Masken. All das gab es schon, als christliche Zweibeiner im Mittelalter beschlossen, zur Vorbereitung auf Ostern zu fasten. Zuvor aber sollten die Zweibeiner noch mal feiern und sich den Bauch vollschlagen – so fällt das Fasten leichter. Eure Paula

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