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Blitzwinter in der Region

DWD warnt vor starkem Schneefall in den Alpen - Polizei meldet viele Unfälle

Schneefall
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Der Deutsche Wetterdienst warnt in im südöstlichen Alpenraum vor starken Schneefällen am Wochenende. 
  • Tim Niemeyer
    VonTim Niemeyer
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  • Benjamin Schneider
    Benjamin Schneider
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Starker Schneefall führte zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen und Unfällen in der Region am Donnerstagabend. In der Nacht kam es wieder zu starken Schneefällen. Die Lage in der Region im News-Ticker:

Service:

News-Ticker für Samstag, 22. Januar: Starker Schneefall in der Region - Erhebliche Lawinengefahr in den Alpen

Update, 14.41 Uhr - Vorwarnung vor starkem Schneefall am Samstag

In die frühen Morgenstunden vom Samstag erreicht die Region ein kräftiges Schneefallgebiet. Hierbei handelt es sich um eine sogenannte „Aufgleitfront“ Das bedeutet: die milde und die feuchte Luft, die von der Nordsee kommt, gleitet auf die kalte Luft auf, staut sich an den Alpen und löst Niederschläge aus.

Ab dem späten Vormittag sollte es in Niederbayern langsam trockener werden, hier dann nur noch Schauer, die aber vermehrt als Schneeregen oder Regen niedergehen. Entlang der Alpen von Oberbayern bekommen wir speziell von den Chiemgauer Alpen bis zu den Berchtesgadener Alpen einiges an Schneezuwachs. In Lagen über 600 Metern kommen hier zwischen 40 und 60 Zentimeter zusammen. Hier schneit es auch am längsten. Aber auch sonst ist ein Schneezuwachs zwischen 5 und 20 Zentimetern möglich. Es handelt sich in Lagen unterhalb von 600 Metern wohl eher um sehr nassen und schweren Pappschnee. Schneebruch könnte also zu Problemen führen, das berichtet das Wetterportal „Der Himmel im Südosten“.

Update, 14.15 Uhr - Auffahrunfall zwischen Chieming und Seebruck

Am Freitagmittag (21. Januar) hat sich ein Auffahrunfall bei Chieming ereignet. Dabei hat es auf Höhe der Abzweigung in Richtung Stöttham gekracht. Eine junge Autofahrerin fuhr auf verschneiter Fahrbahn auf ein weiteres Fahrzeug auf und verletzte sich leicht. Die beiden Insassen des anderen Fahrzeugs wurden nicht verletzt. Näheres finden Sie hier.

Update, 13.45 Uhr - Überholmanöver führt bei Kastl zu Unfall

Am Donnerstag gegen 16.25 Uhr fuhr ein 23-jähriger Winhöringer mit seinem Mercedes AMG auf der Kreisstraße AÖ 6 von Kastl in Richtung Unterneukirchen. Nach der Rechtskurve überholte der junge Mann einen vor ihm fahrenden Pkw. Bei dem Überholvorgang verlor der 23 -Jährige aufgrund der winterglatten Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach links von der Fahrbahn ab und schleuderte in eine Betonwand am Straßenrand.

Der Unfallverursacher kam mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus Altötting. Durch den Aufprall an der Betonwand wurde der Mercedes entsprechend stark beschädigt. Der Sachschaden wird auf circa 15.000€ geschätzt. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Die Feuerwehr Kastl war mit einem Fahrzeug zur Unfallabsicherung vor Ort.

Update, 12.31 Uhr - Schneeunfälle zwischen Inn und Salzach

Auch zwischen Inn und Salzach musste die Einsatzkräfte wegen des Schneefalls am Donnerstag und am Freitag zu einigen Unfällen ausrücken. Im Dienstbereich der Polizei Waldkraiburg verlor ein 18-jähriger Fahranfänger auf schneeglatter Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte in den Gegenverkehr. Ein 79-jähriger Rentner krachte mit seinem Auto gegen einen Telefonmasten. Auf der A94 löste ein 56-jähriger Autofahrer eine Unfall-Kettenreaktion mit bei einem leichtsinnigen Überholmanöver aus.

Update, 11.48 Uhr - Verkehrschaos im Berchtesgadener Land

Das Berchtesgadener Land wurde von den Schneemassen besonders schwer getroffen am Donnerstagabend. Zahlreiche Unfälle ereigneten sich im Bereich der Polizeiinspektion Bad Reichenhall, eine zwölfjährige Schülerin wurde von einem Auto erfasst. Aber auch die Inspektionen Freilassing und Berchtesgaden hatten alle Hände voll zu tun. Auf den Autobahnen herrschte am Donnerstagabend ein regelrechtes Verkehrschaos, Auto- und Lkw-Fahrer mussten teilweise lange in dem Schneegestöber auf ihre Weiterfahrt warten.

Update, 10.59 Uhr - DWD warnt vor starkem Schneefall in den Alpen

Der Deutsche Wetterdienst warnt im südöstlichen Alpenraum vor starken Schneefällen am Wochenende. Ab Samstagmitternacht treten oberhalb 600 m starker Schneefall mit Mengen zwischen 30 cm und 40 cm auf.  In Staulagen werden Mengen bis 60 cm erreicht. Verbreitet wird es glatt. Die Warnung gilt bis Sonntagmorgen, 6 Uhr.

Hinweis auf mögliche Gefahren: Straßen können stellenweise unpassierbar sein. Unter anderem können Bäume unter der Schneelast zusammenbrechen. Vermeiden Sie alle Autofahrten! Fahren Sie nur mit Winterausrüstung!

Am Wochenende kommt es im Süden der Region zu starken Schneefällen.

Update, 10.23 Uhr - Viele Blechschäden im Dienstbereich der Polizei Rosenheim

Auch im Dienstbereich der Polizei Rosenheim ereigneten sich am Donnerstagabend einige Unfälle. Es gab einige Blechschäden, verletzt wurde bei der Unfallserie aber zum Glück niemand.

Update, 9.40 Uhr - A8 bei Bad Reichenhall wieder frei

Die Unfallstelle auf der A8 bei Bad Reichenhall in Fahrtrichtung München ist geräumt und wieder für den Verkehr freigegeben. Im Moment staut es sich noch auf etwa fünf Kilometern Länge bis zur Ausfahrt Anger.

Update, 9.18 Uhr - Zahlreiche Unfälle im Landkreis Traunstein

Der Schneefall und die winterlichen Straßenverhältnisse sorgten für Chaos auf den Straßen im Landkreis Traunstein am Donnerstagabend. Die Polizei musste zu zahlreichen Unfällen ausrücken und war im Dauereinsatz.

Update, 8 Uhr - A8 bei Bad Reichenhall gesperrt

Die A8 zwischen Bad Reichenhall und Neukirchen ist in Fahrtrichtung München gesperrt. Mehrere querstehende Lkw blockieren die Straße. Ortskundige Autofahrer werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren - empfohlene Umleitung ist die U4.

Update, 6.59 Uhr - DWD warnt vor Glätte

Der Deutsche Wetterdienst warnt im gesamten Bundesgebiet vor Glätte durch überfrierende Nässe sowie geringen Neuschnee. Autofahrer sollten besonders vorsichtig sein. Die Warnung ist vorerst 10 Uhr gültig.

Update, 6.35 Uhr - Verkehrsbehinderungen auf der St2091 nach Lkw-Unfall

Auf der St2091 zwischen Wotting und Lohkirchen kommt es nach einem Unfall zu Verkehrsbehinderungen. Dort kam es nach ersten Informationen von vor Ort zu einem Unfall zwischen einem Pkw und zwei Lkw. Eine Umleitung sei eingerichtet, so die Polizei Oberbayern Süd auf Nachfrage.

Lkw-Unfall bei Lohkirchen

Fotos: Lkw-Unfall bei Lohkirchen am 21. Januar 2021
Fotos: Lkw-Unfall bei Lohkirchen am 21. Januar 2021
Fotos: Lkw-Unfall bei Lohkirchen am 21. Januar 2021
Fotos: Lkw-Unfall bei Lohkirchen am 21. Januar 2021
Lkw-Unfall bei Lohkirchen

Update, 5.57 Uhr - Aktuelle entspannte Verkehrssituation in der Region

Am Freitagmorgen ist die Lage ruhig auf den Straßen in der Region Südostoberbayern. Der Verkehr läuft im Moment ohne größere Zwischenfälle. Die Polizei Oberbayern Süd spricht von einer „entspannten Lage“.

Trotzdem ist Vorsicht geboten beim Autofahren - die Straßen zum Teil spiegelglatt!

Die Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim meldet auf Nachfrage keine Unfälle in ihrem Dienstbereich, die Straßen sind frei befahrbar, auch auf der A8 bei Irschenberg läuft der Verkehr.

Die Verkehrspolizei Traunstein erklärt, dass der Verkehr sich seit etwa Donnerstagabend 22 Uhr normalisiert habe. Es gab zwar einige Unfälle, meistens aber nur kleinere Blechschäden. Obwohl seit etwa 3 Uhr wieder stärkerer Schneefall in Teilen der Region eingesetzt hat, sind die Straßen im Moment frei befahrbar.

Erstmeldung 5.49 Uhr - Schnee- und Glätte-Chaos am Donnerstag

Am Donnerstagabend überraschte starker Schneefall die Region Südostoberbayern und sorgte für spiegelglatte Straßen. Auf einigen Straßen ging am Abend des 20. Januars nichts mehr weiter. Besonders betroffen waren der Landkreis Traunstein sowie das Berchtesgadener Land.

Die A8 in Fahrtrichtung München ab der Anschlussstelle Traunstein/Siegsdorf war zeitweise voll gesperrt, auch auf der Gegenfahrbahn war kein Weiterkommen mehr möglich.

Die B304 war stark betroffen, vor allem zwischen Traunstein und Trostberg. Auch die B306 war teilweise gesperrt. Wer nicht unbedingt Auto fahren müsse, sollte es lassen, so der Rat der Polizei am Donnerstagabend.

bcs

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