Neulich war ich in der Zeitungsredaktion, um eine neue Geschichte zu schnattern.

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Neulich war ich in der Zeitungsredaktion, um eine neue Geschichte zu schnattern.

Da hörte ich, wie sich zwei Damen über ihre Kleiderwahl unterhielten. „Diese sandfarbene Hose ist wunderbar“, meinte die eine. Als ich zurück am See meinen Entenfreundinnen davon quakte, wunderte sich Agnes. „Sandfarben? Da weiß doch keine Ente, was gemeint ist“, quakte sie. Klara zeigte mit dem Flügel hinüber zu der Stelle am Ufer, wo Zweibeiner Sand aufgeschüttet haben. „Die Farbe der Hose wird eben so sein wie die des Sandes da drüben“, schnatterte sie. Ich nickte: ein dunkles Beige, so hatte die Hose ausgesehen. „Diese Farbe hat Sand zwar sehr oft“, quakte Agnes. „Er kann aber auch ganz anders aussehen.“ Denn ist von Sand die Rede, ist damit ein Gemisch aus Körnchen bestimmter Größe gemeint – egal, aus welchem Material. „Die Körnchen müssen einen Durchmesser von 0,063 bis zwei Millimeter haben“, quakte Agnes. Je nach Material verändert sich aber auch die Farbe. So gibt es Inseln mit schwarzen Stränden: Der Sand besteht aus zermahlenem Vulkangestein. Zerriebene Korallen und Kalkstein ergeben gelblichweißen Sand, wie oft in Asien zu sehen. Die Karibik ist für ihre weißen Strände bekannt. Woher diese ihre Farbe haben, verrate ich euch morgen. Eure Paula

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