Neulich war ich in der Zeitungsredaktion, um eine neue Geschichte zu schnattern.

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Neulich war ich in der Zeitungsredaktion, um eine neue Geschichte zu schnattern.

Auf dem Flur habe ich eine Frau getroffen, die ein kleines Mädchen an der Hand hielt. „Schau mal, Mama, da ist eine Ente!“, rief das Kind begeistert. In dem Moment hörte ich ein knurrendes Geräusch. „Hat das arme Kind etwa ein Hündchen verschluckt?“, fragte ich mich verwundert. „Wir sollten gehen“, drängte die Mutter ihr Kind da schon zum Weitergehen. „So wie dein Magen knurrt, musst du einen Bärenhunger haben.“ Ich verstand nicht, was sie damit gemeint hatte. Zurück am See fragte ich die Biberin Frau Dr. Raspelzahn. Sie erklärte mir, dass Magen wie auch Speiseröhre und Darm immer in Bewegung sind. Normalerweise wird so der Speisebrei weitertransportiert. „Wenn die Zweibeiner aber länger nichts zu essen bekommen, ist im Magen viel Platz und damit Luft“, erklärte mir die Biberin. „Er zieht sich trotzdem immer wieder zusammen und entspannt sich wieder.“ Diese Bewegung erzeugt das knurrende Geräusch. „Der Magen funktioniert dann ähnlich wie der Klangkörper eines Musikinstruments“, erklärte mir die Biberin. Seht oder riecht ihr Zweibeiner dann leckeres Essen, bewegt sich der Magen stärker – und knurrt damit noch lauter. Eure Paula

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