Neulich watschelten wir Enten auf einem Erdbeerfeld.

Neulich watschelten wir Enten auf einem Erdbeerfeld.

Die Biberin Frau Dr. Raspelzahn begleitete uns. Wir Enten freuten uns über die Früchte. „Das sind meine Lieblingsbeeren“, quakte Klara und zupfte eine ab. „Genaugenommen handelt es sich nicht um Beeren, sondern um Sammelnussfrüchte“, sagte die Biberin. „Aber Nüsse haben doch eine harte Schale“, quakte ich. Die Biberin pflückte eine Frucht mit der Pfote ab und hielt sie hoch. „Das hier ist eine Scheinfrucht“, erklärte sie uns. „Pflanzenkundler, die Botaniker, nehmen es da genau. Sie wissen: Das, was die meisten für das Fruchtfleisch der Erdbeere halten, ist der aufgequollene Blütenboden.“ Auf jedem davon sitzen viele kleine Früchte. „Das sind die Körnchen hier außen auf der Erdbeere, die Nüsschen“, sagte die Biberin. „Warum nennt man die denn Nüsschen?“, fragte Klara. „Weil die Frucht aus einem Teil der Blüte entsteht, den man Fruchtblatt nennt“, erklärte die Biberin. „Dieses Fruchtblatt besteht aus drei Schichten. Ist nur die innerste Schicht verholzt wie bei der Kirsche, spricht man von einer Steinfrucht. Sind alle drei verholzt, spricht man von einer Nussfrucht. Da bei der Erdbeere viele dieser Nüsschen auf dem leckeren Blütenboden sitzen, handelt es sich um eine Sammelnussfrucht. Eure Paula

Kommentare