Neulich watschelte ich am Seeufer entlang.

Neulich watschelte ich am Seeufer entlang. Dabei entdeckte ich auf dem Boden einige kleine und ein paar große Schneckenhäuser.

„Agnes, schnatter mal, werden Schnecken eigentlich schon in ihrem eigenen Haus geboren?“, quakte ich meiner Entenfreundin zu. „Bei den meisten Schneckenarten ist das so: Sie legen Eier in die Erde oder kleben diese an Pflanzen, Steinen oder Ästen fest“, erklärte mir Agnes. „In so einem Ei wächst an der Babyschnecke auch gleich ein winziges Häuschen heran.“ Wenn das Schneckenkind aus diesem Ei schlüpft, hat es sein Häuschen also schon am Körper. Aber auch Schneckenkinder werden größer. „Ihr Schneckenhaus wächst einfach mit“, quakte Agnes. „Sehr praktisch“, schnatterte ich. „Aber im Winter stelle ich mir so ein Schneckenhaus nicht besonders warm vor.“ Agnes nickte. „Das stimmt, darum müssen sich die Schnecken schützen.“ Um nicht zu erfrieren, suchen sie sich im Herbst einen geschützten Platz. „Dann zieht sich die Schnecke in ihr Haus zurück und verschließt es von innen mit einer Kalkschicht.“ Doch was ist mit leeren Schneckenhäusern, die man oft findet. „Sind die Schnecken ausgezogen?“, quakte ich. „Nein, diese Schnecken wurden gefressen oder sind gestorben“, erklärte mir Agnes. Eure Paula

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