Neulich trafen wir eine Jungente, die im vergangenen Frühling noch ein Küken war.

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Neulich trafen wir eine Jungente, die im vergangenen Frühling noch ein Küken war.

„Du bist aber groß geworden“, quakte meine Entenfreundin Klara. „Fast so groß wie die Berge.“ Ein komischer Vergleich, fand ich. „Seit wann wachsen Berge?“, quakte ich. „Berge können in der Tat wachsen. Das dauert aber“, quakte unsere Freundin Agnes. „Dort, wo heute die Alpen sind, war vor 180 Millionen Jahren ein Meer.“ Forscher finden dort noch heute versteinerte Muscheln und Schneckenschalen. Diese haben sich einst am Meeresboden abgelagert und bildeten dicke Schichten. Das Meer ist heute weg. Stattdessen türmen sich gewaltige Berge auf. „Im Inneren der Erde ist es extrem heiß “, quakte Agnes. „So heiß, dass Gestein flüssig ist – wie die Lava, die ein Vulkan spuckt.“ Die äußere Schicht der Erde sei fest, weil es dort kühler ist. „Sie besteht aus Erdplatten, die sich bewegen“, quakte Agnes. „Wo sie zusammenstoßen, schieben sie sich übereinander. Dann können gewaltige Gebirge entstehen.“ So war das einst auch mit den Alpen. Vor Jahrmillionen bewegte sich die Platte, auf der Afrika liegt, auf das heutige Europa zu. Schuld daran waren Strömungen im heißen Erdinneren. Als die Platten zusammenstießen, faltete sich der Meeresboden immer weiter auf: Die Alpen wuchsen in die Höhe. „Du siehst, Berge können also wirklich wachsen“, quakte Agnes. Eure Paula

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