Neulich trabte ein sehr neugieriger Vierpföter zu uns Enten an den See.

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Neulich trabte ein sehr neugieriger Vierpföter zu uns Enten an den See.

Wir kannten ihn schon, darum flatterten wir auch nicht davon. Der Hund hatte gerade mitbekommen, dass wir über die tollen Muster schnatterten, die manche Blumenblüten haben. „Muster?“, bellte der Hund. „Blüten sind doch langweilig, mal grau, grün oder gelb.“ Klara lachte. „Aus deiner Sicht mag das stimmen“, quakte meine Freundin. „Wir Vögel erkennen aber viel mehr Farben als du – weil wir auch im ,ultravioletten Bereich‘ sehen können.“ Der Hund schüttelte sich. „Ihr Enten watschelt dafür in der Dämmerung herum wie blinde Hühner“, bellte er. „Wir Hunde sehen da noch problemlos.“ Wie und was ein Tier sehen kann, das hängt eben davon ab, was ihm nützt. Für uns Vögel und euch Zweibeiner ist es zum Beispiel von Vorteil, dass wir Farben sehen können. So lassen sich knallrote Beeren leicht zwischen grünen Blättern erkennen und reife von unreifen Früchten unterscheiden. Hunde mögen lieber Fleisch. Ihre Vorfahren, die Wölfe, jagten in der Dämmerung. Darum können sie selbst bei schlechtem Licht erkennen, ob sich da etwas vor ihnen bewegt. Ob dieses Etwas nun rot oder grün ist – das ist ihnen egal. „Farben sind nicht so wichtig für uns“, bellte der Hund. Er und seine Verwandten sehen daher weniger Farben. Rot können sie zum Beispiel nicht wahrnehmen. Eure Paula

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