Neulich strahlte die Sonne warm vom wolkenlosen Himmel.

Neulich strahlte die Sonne warm vom wolkenlosen Himmel.

Zusammen mit meiner Entenfreundin Klara paddelte ich müde zum Seeufer. An Land suchten wir uns ein Plätzchen für unseren Mittagsschlaf. Bald fielen uns die Augen zu. Doch wenig später wurde ich durch Klaras lautes Geschnatter geweckt. „Was ist los?“, quakte ich. „Irgendjemand hat mich nass gespritzt“, schnatterte sie. „Ich weiß auch, wer“, quakte ich und zeigte mit dem Flügel aufs Wasser hinaus. „Da ist Aal Albert.“ Klara war empört. „Albert, es ist ja wirklich schön, dich zu sehen“, quakte sie. „Aber warum spritzt du mich nass und erschreckst mich so?“ Albert lachte. „Klara, du alter Angsthase!“, blubberte er. „Ich wollte dich nicht erschrecken, sondern wecken.“ Klara hob die Flügel. „Na warte! Wenn du schläfst, wecke ich dich auch!“, schnatterte sie. „Das würde dir kaum gelingen“, blubberte Albert. „Warum?“, fragte Klara. „Wir Fische schlafen zwar auch, um uns zu erholen. Wir schlafen aber längst nicht so tief wie die Zweibeiner“, blubberte Albert. „Wir fallen nur in eine Art Dämmerzustand. Im Übrigen würde dir nicht auffallen, wenn ich schlafe.“ Fische schlafen nämlich mit offenen Augen. „Wir haben schließlich keine Augenlider“, blubberte Albert. Eure Paula

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