Neulich statteten Waldkauz Ulrich und ich der Biberin Frau Dr.

Neulich statteten Waldkauz Ulrich und ich der Biberin Frau Dr.

Raspelzahn einen morgendlichen Besuch ab. „Guten Abend“, sagte sie – und korrigierte sich sofort. „Verzeihung und guten Morgen. Ich habe nicht gut geschlafen – ein schlechter Traum.“ „So einer kann einem den Schlaf rauben?“, krächzte Ulrich. „Da bin ich froh, dass wir Vögel nicht so viel träumen.“ „Bei uns Säugetieren und Menschen machen die Phasen, in denen Träume besonders oft vorkommen, bis zu einem Viertel des Schlafes aus“, erklärte uns die Biberin. Viele Forscher gehen davon aus, dass das Gehirn dabei neue Informationen aussortiert und Wichtiges abspeichert. Einige vermuten auch, dass wir uns im Traum auf das echte Leben vorbereiten – und praktische Fähigkeiten trainieren. „Eine Art Trainingslager? Etwa für Küken, die gerade das Fliegen lernen?“, quakte ich. Die Biberin nickte. „Und Albträume?“, krächzte Ulrich. Manche Forscher vermuten, dass uns Albträume helfen, besser mit Situationen umzugehen, die uns Angst machen. Eure Paula

Kommentare