Neulich, als die Sonne schien, war ich mit Ente Klara unterwegs.

Neulich, als die Sonne schien, war ich mit Ente Klara unterwegs.

Dabei trafen wir Waschbär Waldemar. Bevor wir auf seinen Gruß antworten konnten, wurde es schlagartig dunkler. Ich blickte nach oben. „Schaut mal, da ist ja ein Zeppelin!“, quakte ich. Der Zeppelin schwebte schon weiter – und mit ihm sein Schatten. „Wie funktioniert ein Zeppelin?“, fragte Klara. Wir wollten die Biberin Frau Dr. Raspelzahn danach fragen und eilten zu ihrer Biberburg. Die Biberin holte ein Buch mit dem Titel „Lexikon für Luftfahrzeuge der Zweibeiner“ aus ihrer Bibliothek und blätterte darin. „Hier!“, sagte sie und zeigte auf die Zeichnung eines Zeppelins. „Verstehe ich das richtig, dass dieser steigt, weil in seiner Hülle ein Gas ist?“, quakte ich. „Genau. Dieses Gas ist leichter als die Luft, die den Zeppelin umgibt“, erklärte die Biberin. „Darum steigt er.“ Sie erklärte uns, dass es verschiedene Gase gibt, die leichter als Luft sind. „Wasserstoff und Helium zum Beispiel“, sagte sie. „Da Wasserstoff recht explosiv ist, nahm man später Helium.“ Anders als ein Ballon lässt sich ein Zeppelin mit Propellern lenken. Wusstet ihr, dass der Zeppelin eigentlich „Luftschiff“ heißt? Den Namen bekam er wegen Ferdinand Graf von Zeppelin, dem Erfinder eines sehr beliebten Modells. Eure Paula

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