Neulich schnatterten meine Entenfreundin Klara und ich gerade mit Karpfen Franz-Josef.

Neulich schnatterten meine Entenfreundin Klara und ich gerade mit Karpfen Franz-Josef.

Da bemerkten wir Pony Asterix. „Der ist wohl ausgebüxt“, quakte Klara. „Aber warum läuft er so komisch? Das ist weder Schritt noch Trab oder Galopp.“ Ich nickte. „Das ist Tölt. Diese Gangart haben fast nur Islandponys drauf“, schnatterte ich. „Genau“, wieherte Asterix. „Ich wusste gar nicht, dass du Isländer bist“, schnatterte Klara. „Dann kannst du mir bestimmt verraten, ob Isländer wirklich keine Nachnamen haben. Ich habe das mal gehört.“ Asterix nickte. „Natürlich!“, wieherte er. „In Island tragen die Menschen statt eines Nachnamens den Namen ihres Vaters. Hieß Klaras Papa nicht Herbert? Dann würde sie Klara Herbertsdóttir heißen.“ Franz-Josef war begeistert. „Dann warad i da Franz-Josef Lorenzdóttir?“ Asterix lachte: „Nein, du wärst Franz-Josef Lorenzson. Denn Lorenzdóttir bedeutet auf Deutsch so viel wie Lorenz-Tochter – und du bist ja ein Karpfenmann, daher also Lorenzson.“ Das mit den Vatersnamen gab es früher in vielen Ländern, schnaubte Asterix. „Oft sind daraus normale Nachnamen geworden.“ Nur in Island gibt es das noch in seiner alten Form. Da auf der Insel wenige Menschen wohnen, verliert trotzdem keiner die Übersicht! Eure Paula

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