Neulich schnatterten wir Enten mit Waschbär Waldemar über das Erinnern und das Vergessen.

Neulich schnatterten wir Enten mit Waschbär Waldemar über das Erinnern und das Vergessen.

Waldemar erzählte uns gerade von einem Tag, den er nie vergessen würde: als er zu uns an den See kam. „Bessere Freunde als hier hätte ich nirgendwo sonst finden können“, brummte Waldemar. Uns Enten wurde warm ums Herz. „Wir werden uns auch immer an den Tag erinnern, als du zu uns kamst“, quakte Ente Klara. „Bis in alle Ewigkeit.“ Das erschien Ente Agnes doch zu lang. „Ich fürchte, in 100 Jahren wird keine von uns mehr hier watscheln“, quakte sie. „Wer erinnert sich dann noch an diesen wichtigen Tag?“ Das machte Waldemar, Klara und mich traurig. Zum Glück fegte die Biberin Frau Dr. Raspelzahn die trübe Stimmung sofort weg. Zweibeiner würden doch sogar von Tieren wissen, die vor vielen Millionen Jahren gestorben sind. Die Biberin meinte keine Dinosaurier, sondern die Raupe eines Schmetterlings. „Zweibeiner haben eine Rindenspanner-Raupe entdeckt, die vor etwa 44 Millionen Jahren in einem Harztropfen stecken geblieben ist“, erzählte sie. Aus dem Harz wurde mit der Zeit Bernstein – so blieb die Raupe darin perfekt erhalten. Ein seltener Fund. „Die Zweibeiner vermuten, dass die Raupe auf der Flucht war“, sagte die Biberin. Eure Paula

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