Neulich schnatterte ich mit Waschbär Waldemar, als wir direkt neben uns ein tiefes Brummen hörten.

Neulich schnatterte ich mit Waschbär Waldemar, als wir direkt neben uns ein tiefes Brummen hörten.

Es kam vom Boden. „Das ist ja Elke“, brummte Waldemar plötzlich. Bald hatte auch ich unsere Hummelfreundin entdeckt. Sie summte uns einen Gruß zu und landete auf einer großen Löwenzahnblüte. „Ach, so ein Päuschen kann ich gut gebrauchen“, summte sie. „Ich bin erschöpft von der vielen Arbeit. Von einer Blüte zur nächsten, immer wieder – das geht ganz schön auf die Flügel. Man wird ja auch älter.“ Waldemar lachte. „Selbst schuld, wenn du nie stillsitzen kannst“, brummte er. „Dann lebst du wohl von Luft und Wasser“, brummte Elke. „Ich fliege mir doch nicht zum Spaß einen Wolf. Ich tue eben was für meine Hummelfigur!“ Elke hockte sich auf die Hinterbeine, damit wir ihren fülligen Insektenleib bewundern konnten. „Wie ihr seht, bin ich gut in Form“, brummte sie. „Von nichts kommt nichts, summe ich immer. Da steckt harte Arbeit dahinter.“ In dem Moment flog eine Wespe vorbei. „Seht euch mal die an“, brummte Elke und schlug die Antennen über dem Kopf zusammen. „Diese Taille – wie ausgehungert! Da möchte man fast hinüberfliegen und der Armen etwas Nektar zustecken.“ Mehr von Elke quake ich euch morgen. Eure Paula

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