Neulich quakte uns meine Entenfreundin Agnes von einer fernen Insel.

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Neulich quakte uns meine Entenfreundin Agnes von einer fernen Insel.

„Sie liegt mitten im Meer, zwischen Portugal und Südamerika.“ Dort leben die kleinsten Vögel, die nicht fliegen können: Atlantisrallen. So wie anderenorts die Mäuse huschen sie dort in den Büschen herum. „Atlantis? Ist das nicht diese geheimnisvolle Insel, von der man sich quakt, sie sei vor langer Zeit irgendwo im Meer versunken?“, quakte meine Freundin Klara. „Ganz genau“, schnatterte Agnes. „Die Atlantisralle verdankt ihren Namen aber einem Irrtum.“ Es waren Seefahrer, denen die Vögel einst auffielen. Sie fragten sich, wie diese kleinen Vögelchen auf diese Insel gekommen waren – da sie ja nicht fliegen konnten. Sie erklärten sich das so: Es muss einst eine Landbrücke zum Festland gegeben haben. Die sei aber, so wie einst Atlantis, im Meer versunken. Danach saßen die Vögelchen auf der Insel fest. „Darum der Name“, quakte Agnes. „Nur leider stimmt die Geschichte nicht. So eine Landbrücke hat es nie gegeben.“ Die Vorfahren der Atlantisrallen konnten sehr wohl fliegen. Da sie aber auf der Insel keine Feinde hatten – es gibt dort weder Ratten noch Katzen oder Mäuse – verloren ihre Nachkommen nach und nach die Fähigkeit zu fliegen – ihre Flügel verkümmerten. Eure Paula

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