Neulich bin ich mit mit meiner Entenfreundin Klara durch den Wald gewatschelt.

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Neulich bin ich mit mit meiner Entenfreundin Klara durch den Wald gewatschelt.

Auf dem Weg zurück an den See ruderte Klara plötzlich panisch mit den Flügeln. „Hilfe, wir sind in den Sumpf geraten, ich versinke!“, schnatterte sie. Tatsächlich war der Boden an der Stelle schlammig – aber längst nicht so weich, dass eine Ente darin versinken könnte. Wie sich herausstellte, hatte ihr Waldkauz Ulrich von einem geheimnisvollen Sumpf gekrächzt, der jeden verschlinge, der sich dort hineinwagt. Klara konnte ihre Watschelfüße allerdings leicht aus dem Schlamm befreien. Sie war aber trotzdem überzeugt, dass es den gefährlichen Sumpf hier irgendwo geben müsse. Ich schlug vor, unsere schlaue Entenfreundin Agnes danach zu fragen. „Hier gibt’s keinen entenfressenden Sumpf“, quakte Agnes. Aber in einem habe sie Recht. „Sümpfe entstehen tatsächlich oft in der Nähe eines Sees oder Flusses“, quakte sie. Ein Sumpf bildet sich nämlich da, wo sich Wasser sammelt und stehen bleibt. Darin lagern sich dann auch Reste von Pflanzen ab oder auch mal von toten Tieren. Das Wasser lässt den Boden dauerhaft schlammig und weich werden, weil er sehr undurchlässig ist. Darin kann ein Tier dann durchaus versinken – zum Glück nicht bei uns am See. Eure Paula

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