Neulich meckerte meine Entenfreundin Klara über das Wetter, das in den vergangenen Wochen recht wechselhaft war.

Neulich meckerte meine Entenfreundin Klara über das Wetter, das in den vergangenen Wochen recht wechselhaft war.

„Mal ist es fast sommerlich, dann wieder eiskalt“, quakte sie. „Und das oft von einem auf den anderen Tag.“ Ich zuckte mit den Flügeln. „Der April macht eben was er will!“, schnatterte ich. Ente Agnes wusste, warum der April so unbeständig ist. „Das hat einen guten Grund“, erklärte sie uns. „Das liegt daran, dass sich im April das Wetter von Winter auf Sommer umstellt.“ Die Sonne habe jetzt zwar mehr Kraft als im Winter. „Aber im April heizt sie den Süden der Erdkugel bereits ordentlich auf, während es im Norden noch ziemlich kalt ist“, quakte sie. „Hinzu kommt, dass sich Land schneller aufwärmt als Wasser.“ Da der Norden besonders wasserreich sei, verstärkt sich das Temperaturgefälle dadurch sogar noch. Doch solche Luftmassen mit verschiedener Temperatur versuchen diesen Unterschied schnell auszugleichen – so wie sich auch kaltes und warmes Wasser mischen. „Dieser Ausgleich erfolgt im April. Dann liegt die Grenze der warmen und kalten Luftmassen über Deutschland“, quakte Agnes. „Darum kommt es mal kalt aus dem Norden und am nächsten Tag sommerlich warm aus dem Süden. Aprilwetter eben!“ Eure Paula

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