Neulich bin ich mächtig erschrocken: Ich watschelte am Seeufer herum.

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Neulich bin ich mächtig erschrocken: Ich watschelte am Seeufer herum.

Da schwirrte neben mir etwas brummend vorbei. Sofort flatterte ich mit den Flügeln. Erst dann erkannte ich den dicken Brummer: Es war eine Hummel. „Ach, da habe ich mich ganz umsonst gesorgt“, quakte ich. „Hummeln können ja gar nicht stechen.“ Dachte ich zumindest. Meine Entenfreundin Agnes wusste es nämlich besser. „Die Weibchen haben sehr wohl einen Stachel“, quakte sie. Den setzen sie aber nur sehr selten ein. Dann strecken sie dem Angreifer das Hinterteil mit dem Stachel entgegen: Wer der Hummel dann zu nahe kommt, sie vielleicht gar quetscht, muss mit einem Stich rechnen. Der Stachel dringt dann durch die Haut wie eine Nadel, an der man sich pikst. Der Stich einer Hummel tut aber meist weniger weh als der einer Biene, denn Widerhaken hat ihr Stachel nicht. Hummeln beißen übrigens nicht – auch wenn man ihnen das oft nachquakt. Setzen sie ihre Mundwerkzeuge ein, dann etwa um Nistmaterial zu zerbeißen. Hummelköniginnen können schon bei etwa zwei Grad fliegen. Ab März suchen sie nach einem Platz für ihr Nest und legen Eier.

Daraus entstehen fleißige Arbeiter-Hummeln, die beim Nektarsammeln bis zu 1000 Blüten pro Tag bestäuben. Eure Paula

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