Neulich ließen wir Enten uns entspannt auf einem Fluss treiben, der in unseren See mündet.

Neulich ließen wir Enten uns entspannt auf einem Fluss treiben, der in unseren See mündet.

Wir flogen dazu ein Stück flussaufwärts. Bei der Biberburg wollten wir einen Stopp einlegen, verpassten es aber, rechtzeitig zur Biberburg zu schwimmen. Stattdessen trieben wir auf den See hinaus, wo wir Karpfen Franz-Josef trafen. „Schaugt’s ihr a amoi wieda bei mir vorbei?“, blubberte er. Ich gestand ihm, dass wir eigentlich die Biberin besuchen wollten. „Na, jetz seit’s scho do und bleibt’s a do“, blubberte er. „Ihr kennt’s eich ja schlecht rückwärts dreib’n lassn.“ Ente Agnes rückte ihre Brille zurecht und schnatterte: „Genau gequakt wäre das möglich, wenn auch nur unter bestimmten Umständen.“ Dazu muss der Höhenunterschied zwischen der Quelle, aus der der Fluss entspringt, und seiner Mündung gering sein“, erklärte Agnes. „In einem extrem heißen, trockenen Sommer könnte es dann passieren, dass der Fluss sehr wenig Wasser führt. Regnet es dann plötzlich und anhaltend, könnte sich so viel Wasser im See sammeln, dass es in den Fluss zurückgedrückt wird“, schnatterte Agnes. In Kambodscha, einem Land in Asien, gibt es einen Fluss, wo so etwas passiert: Dort ändert der Tonle Sap zweimal pro Jahr seine Richtung. Eure Paula

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