Neulich hörten wir Enten, wie eine Frau am See sagte: „Ich muss nachher noch zur Bank, etwas Geld holen.“ Meine Entenfreundin Klara wunderte sich.

Neulich hörten wir Enten, wie eine Frau am See sagte: „Ich muss nachher noch zur Bank, etwas Geld holen.“ Meine Entenfreundin Klara wunderte sich.

„Stell dir vor, am See ist eine Bank, auf der man nicht nur sitzen kann. Dort liegt auch Geld“, quakte sie. Das hatte Waschbär Waldemar gehört. „Pustekuchen“, brummte er. „Ich weiß, was die Frau meinte: Die Menschen nennen nicht nur eine Bank zum Sitzen so. Das kann auch ein Haus sein, wo man sein Geld aufbewahren lassen kann. So eines gibt es im Dorf.“ Waldemar kennt viele solche Wörter, die genau gleich geschrieben werden, aber mehrere Bedeutungen haben – und sogar ein Spiel dazu. Beim Teekesselchen-Spiel überlegt sich ein Spieler ein doppeldeutiges Wort, das die anderen erraten müssen. Er erklärt, was das gesuchte Wort kann, nennt es dabei aber „Teekesselchen“. Wir Enten wollten es ausprobieren. „Also gut“, sagte Waldemar. „Auf meinem Teekesselchen kann man Musik spielen und man braucht es zum Fliegen“, brummte er. „Eine Gitarre? Aber mit der kann man nicht fliegen“, quakte ich. Und mit einem Flugzeug kann man zwar fliegen, aber damit keine Musik machen. „Ich weiße es: Es ist ein Flügel“, quakte Klara – und hatte Recht. Denn „Flügel“ nennt man auch ein Klavier. Eure Paula

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