Neulich hockten wir Enten faul am Seeufer.

Neulich hockten wir Enten faul am Seeufer. Plötzlich hörten wir hinter uns ein Rascheln.

Ich drehte mich um – und sah die Biberin Frau Dr. Raspelzahn. Sie zog einen Rollkoffer hinter sich her. „Ich habe leider wenig Zeit zu quatschen“, sagte sie, blieb aber doch kurz stehen. „Verreisen Sie?“, schnatterte ich. „Ja, ich bin zu einem wichtigen Treffen von Akademiker-Tieren eingeladen“, sagte sie. „Wir wollen uns über die Ergebnisse einer Konferenz der Vereinten Nationen austauschen“, verriet sie uns. Die „Vereinten Nationen“ – das sei eine Gruppe, zu der sich fast alle Länder der Welt zusammengetan haben. Auf Englisch quakt man von den „United Nations“ oder auch „United Nations Organisation“. Daher kommen auch die Abkürzungen „UN“ und „UNO“. Alle rund 200 Länder, die dabei mitmachen, haben einen Vertrag geschlossen. Darin stehen viele Regeln, an die sich Zweibeiner halten müssen. Die Vereinten Nationen setzen sich vor allem für Frieden ein. „Wenn es Streit zwischen Ländern gibt, versucht die UN zu schlichten“, sagte die Biberin. Und um eine Konferenz der UN sollte es jetzt auch bei dem tierischen Treffen gehen, zu dem die Biberin reisen wollte. Das war im Februar in Indien. „Da ging es um den Schutz von Wildtieren“, sagte die Biberin. Eure Paula

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