Neulich hatte ich Lust auf einen Ausflug.

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Neulich hatte ich Lust auf einen Ausflug „Ich will in die Berge, kommt ihr mit?“, schnatterte ich meinen Entenfreundinnen zu.

Klara hatte keine Lust, aber Agnes war sofort dabei – und in Entdeckerlaune. Wir flatterten gerade einen Berg hinauf, als sie schnatterte: „Komm, lass uns hinauf zur Baumgrenze fliegen!“ Ich verstand nur Flughafen. „Seit wann haben Bäume eine Grenze?“, fragte ich daher. „Aber nein, das ist anders gemeint“, quakte Agnes. „Ist ein Berg hoch genug, wachsen ab einer bestimmten Höhe keine Bäume mehr. Das nennt man Baumgrenze.“ Wieder was gelernt. „Je weiter man nach oben kommt, desto besser ist doch die Aussicht“, quakte ich. „Warum haben die Bäume dann keine Lust, so weit oben zu wachsen?“ Agnes verdrehte die Augen. „Das hätten sie bestimmt“, quakte sie. „Sie können nur nicht!“ Dafür gibt es mehrere Gründe, wie sie mir erklärte: So gibt es ab einer bestimmten Höhe nicht mehr genug Nährstoffe im Boden. Die Bäume haben es zudem schwerer, Wurzeln zu schlagen, oft ist es auch zu windig. In den Alpen liegt die Baumgrenze zwischen 1600 und 2000 Metern. Die Bäume werden dabei nach und nach weniger, dann findet man nur noch niedrige Latschenkiefern – bis hin zum blanken Fels. Eure Paula

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